Das Fundament für die Sauna wird gebaut

Das Fundament für die Sauna wird gebaut

Der kalte Winter ist auch in Belarus endgültig vorbei. Nun kann wieder im Freien gearbeitet werden.

Nachdem der Boden endlich aufgetaut und etwas abgetrocknet ist, konnte anfangs Mai mit dem Bau des Fundaments für die Sauna begonnen werden.

Dem Grundriss der Sauna und dem Aufbau der Räume entsprechend, wurden die Gräben ausgehoben. Im Hintergrund links ist der Turnplatz des ehemaligen Pausenhofs erkennbar. Hier wurde der Asphalt schon abgetragen. Sobald neue, fruchtbare Erde eingebracht wird, kann hier mit dem Anbau des  Obst- und Beerengartens begonnen werden.

Der Gemüsegarten des Altersheims ist finanziert

Dank zwei Rotariern, die an unserem Nachtessen vom 22. Februar 2011 teilgenommen haben, wurden wir vom Rotary Club Liestal eingeladen, über das Projekt Altersheim Borisovitschi zu informieren.

Mittwoch, der 27. April war für uns die Gelegenheit, einem weiteren Publikum unsere Ideen über die Gestaltung des Gartens vorzustellen. Vor einer sehr grossen Zahl von Rotariern des RC Liestal durften wir über den Verlauf der Gartenplanung berichten. Die Sauna und der gedeckte Wäschetrocknungsplatz sind mittlererweile finanziert. Der Kleintierstall und der Obstgarten sind teilfinanziert. Zu unserer grossen Überraschung hat der Rotary Club Liestal die gesamten Kosten für den Gemüsegarten übernommen. Jetzt geht es um die Verwirklichung der Pläne, die, wie schon mehrfach erwähnt, immer in Absprache mit der Heimleitung und dem Exekutivkomitee zustande kommen.

Das Fundament der Sauna ist im Bau und die Sauna selbst, die mit allem Zubehör, wie Fenster, Türen und Bänken in der Schreinerei schon fertiggestellt wurde, kann innert kurzer Zeit aufgebaut werden. Für den Standort des gedeckten Wäschetrocknungsplatzes laufen die Abklärungen mit den Behörden und der Feuerpolizei! Bodenproben für den Obst- und Gemüsegarten wurden in Minsk analysiert. Wie wir schon vermutet haben, muss der bestehende, ausgelaugte Boden durch frische Erde ersetzt und gedüngt werden.

Bis der Kleintierstall gebaut werden kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Zuerst müssen wir noch das fehlende Geld zusammenbekommen und dann muss mit Inna, der Heimleiterin, abgeklärt werden, wie gross dieser Stall werden soll und welche Tiere darin leben sollen.

Nur dank Spenden, wie die vom RC Liestal, können wir unsere Projekte realisieren. Wir danken – sicher auch im Namen der Bewohner des Altersheims – dem Club herzlich für die Hilfe. Wir werden uns bemühen, dass die Arbeiten zügig vorangehen und wir unsere Geldgeber bald über die Fortschritte informieren können.

 

Frühlingsausstellung der Gärtnerei Allemann

Anlässlich der Frühlingsausstellung der Gärtnerei Allemann vom 9. und 10. April in Witterswil, durften wir einmal mehr unser Projekt Altersheim Borisovitschi vorstellen.

Das sonnige, warme Wetter, aber auch die prachtvolle, vielseitige und farbenfrohe Ausstellung lockte unglaublich viele Menschen an. Trotz, aber vielleicht auch dank diesem Gedränge, konnten wir vielen Besuchern das Projekt der Gartengestaltung des Altersheims in Borisovitschi erläutern.

 

Einige der Gäste erinnerten sich an unsere Anwesenheit im Herbst letzten Jahres und viele waren von der Idee, den alten Menschen den Alltag abwechslungsreicher zu gestalten begeistert. Um den Kleintierstall finanzieren zu können verkauften wir symbolisch kleine Dekorationshasen und -hühner.

 

An Hand eines Modells konnten wir den Besuchern die Pläne für den Altersheimgarten erklären. Der ganze Anlass war für unsere Stiftung we-help und das Projekt Altersheim ein voller Erfolg.

Grosser Dank geht einmal mehr an Regula und Rolf Allemann, sowie an das ganze Team, das uns mit einem Platz an bester Lage und wertvoller Hilfe unterstützte.

Der Bau der Sauna macht Fortschritte

Obwohl im Garten des Altersheims noch gar nichts zu sehen ist, macht der Bau der Sauna Fortschritte.

Der Boden ist immer noch hart gefroren, so dass mit dem Bau des Fundamentes noch nicht begonnen werden konnte. Ende April sollte aber der  Boden soweit aufgetaut sein, dass gegraben werden kann.

Im Hof der Schreinerei wird die Sauna vollständig zusammengebaut. Alle Fenster- und Türrahmen, Stühle und Bänke sind fertig. So kann kontrolliert werden, ob alles stimmt – eine aufwändige Arbeit!

Sobald das Fundament fertig ist, wird die Sauna wieder zerlegt, transportiert und an Ort und Stelle wieder zusammengebaut. Dieser Arbeitsschritt dürfte dann zügig vorangehen.

Wir sind gespannt.

Einladung Restaurant Heyer

Am 22.Februar 2011 haben die Stiftungsmitglieder Freunde zu einem Nachtessen eingeladen. Das Menu wurde mit Hilfe von zwei Profis selber zubereitet. Ehrengast an diesem Anlass war Herr Konsul Igor Sekreta von der Belarussischen Botschaft in Bern.

Wir haben den Anwesenden die weiteren Ideen für unser Altersheim-Projekt vorgestellt. Eine besondere Ehre für uns war der Besuch von Herrn Igor Sekreta, Konsul der Belarussischen Botschaft in Bern. In seiner Ansprache hat er seinen Dank für die Hilfsbereitschaft aller Anwesenden und unsere Tätigkeit ausgesprochen. Mit seinem offenen, sympathischen und gefühlvollen Auftritt hat er uneingeschränkten Respekt aller Anwesenden erhalten.

Mit Hilfe der Profis Andi Bruggmann und Glyn Herzog vom Restaurant Heyer in Biel-Benken, haben wir unseren Gästen ein mehrgängiges Nachtessen zubereitet. Zum Apéritv wurden Krimsekt, Kreml Salami, Rauchkäse, Bauchspeck und eingelegte Gurken serviert. Nach der Bouillon, mit selber zubereiteten Pelmenis (eine Art Raviolis), folgte eine Geflügelpastete mit Zwetschgen Chutney. Den kulinarischen Höhepunkt – von allen Gästen ausnahmslos gelobt – bildete das Rindsfiletgulasch Stroganoff mit Reibekuchen, roter Bete und Federkohl. Der Abschluss krönte eine Charlotte Russe.

 

An diesem Abend haben wir nicht nur einen unerwartet grossen Geldbetrag für unser Altersheim eingenommen, sondern auch gute und freundschaftliche Kontakte knüpfen können. Es war ein rundum gelungener Anlass. Die vielen dankbaren Rückmeldungen haben uns sehr gefreut und uns in unserem weiteren Vorgehen bestätigt.

 

2011: Wie weiter?

Nach unserer Rückkehr von der Reise im August 2010, wurde vom Garten ein detaillierter Plan erstellt. Dies gibt uns die Grundlage für die weitere Planung.

Unser Ziel ist es, den Garten des Altersheims so umzugestalten, dass er für alle Bewohner, auch im Rollstuhl, zugänglich ist. Auch sollen der Gemüsegarten, die Obstbäume und Sträucher in die bestehende Anlage integriert werden. Stühle, Bänke und Tische sollen zum Verweilen im Garten einladen. Die klimatischen Verhältnisse im Sommer sind ideal. Davon konnten wir uns überzeugen.

Im Jahr 2011 möchten wir mit diesen Veränderungen beginnen. Die Ideen gehen uns nicht aus. Vielleicht gackern auch bald einmal einige Hühner im Garten oder der hauseigene Kaninchenbraten kommt auf den Mittagstisch.

Wie schon mitgeteilt (Phase 3) haben wir bei unserem letzten Besuch im August 2010 den ganzen Garten vermessen und den bestehenden Pflanzenbestand aufgenommen. Dies gibt uns die Grundlage für die weitere Planung.

 

Wir sind uns bewusst, dass diese Umgestaltung des Gartens ein grosser finanzieller Aufwand ist. Wir dürfen aber nicht nur unsere Ideen umsetzen, sondern wir müssen die Bedürfnisse der Heimleitung und der Bewohner berücksichtigen. Diese sind meist völlig anders als wir dies erwarten und zum Glück meist viel bescheidener.

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