Weitere Hilfe für die Kinder im Waisenhaus in Yushu (Tibet)

Das Waisenhaus in Yushu, das ich im April besucht habe, liess mich nicht los.

Die Kinder haben immerhin neue Betten und in den wenigen Kommoden Platz für eine minimale Privatsphäre. Sonst aber mangelt es an vielem.

Rita, von der wir auf das Projekt aufmerksam gemacht wurden und seit Jahren auch dort ihre Ferien verbringt, machte im Herbst wiederum eine Reise nach China. Der Vertrauensmann vor Ort, Tashi, war bereit, Rita zu treffen und sie war bereit, sehr viel Mehrgepäck mitzunehmen. Diese erfreulichen Begebenheiten haben wir genutzt.

Wir haben ihr noch Geld für zwei weitere Gewächshäuser mitgegeben – das war einfach. Für die Kinder und die Betreuer haben wir Fleece-Jacken und Mützen eingekauft. Das waren immerhin je 30 Stück, die wir vakuumiert haben, damit alles in einer grossen, schlussendlich 18 Kg schweren Reisetasche Platz hatte.

Zudem haben wir noch für alle Kinder “Schulutensilien“ besorgt. Ein Etui mit Kugelschreiber, Bleistiften, Radiergummi, Spitzer, Filzstiften, Farbstiften, Massstab und Schere. Auch dieses stattliche Volumen konnten wir ihr mitgeben.

Wir haben auch noch Geld zur Verfügung gestellt um die Kinder etwas zu verwöhnen. So hat Tashi auch noch Schuhe, Spielsachen und andere Kleinigkeiten für sie eingekauft.

Die Übergabe hat bestens geklappt. Nach einer langen Fahrt konnte Tashi die Geschenke verteilen.

Ich habe diese Kinder besucht. Sie können ihre Freude nicht so zeigen wie wir es bei uns gewohnt sind – aber sie freuen sich !

Wir gehen auf Reisen

“Die unterstützten Projekte werden vor Ort kontrolliert und die Stiftung über die Ergebnisse der Kontrollen informiert.“

 

So steht es im Beschrieb unserer Philosophie und dies wollen wir im April umsetzen.

Urs Herzog reist anfangs April erneut nach Ouagadougou, um möglichst viele, der von Katrin Rohde aufgebauten Einrichtungen von AMPO zu besuchen. Er wir auch kontrollieren, ob unsere Spendengelder in unserem Sinne eingesetzt wurden. So wird er dem Einsatz der drei gelieferten Power-Blox-Batterien  nachgehen und auch die Azubis besuchen, deren Ausbildung durch uns finanziert wurde.

Auch über das von uns unterstützte Projekt MIA – Alma, ein Heim für verstossene Mädchen, wird sich Urs Herzog informieren.

Rolf Metzger besucht in der zweiten Hälfte April die Nomaden im Himalaya. Dabei geht es um die von uns finanzierten Gewächshäuser, die den Bewohnern in abgelegenen Gegenden jährlich bis fünf Gemüseernten erlauben und um Milchzentrifugen, mit denen sie mit der Milch ihrer Yaks, Butter herstellen können.

Es steht auch ein Haus in der nächst grösseren Stadt zur Diskussion, in dem Produkte der Nomaden verkauft werden und einzelne Personen eine Ausbildung absolvieren könnten. Es sollte auch ein Begegnungszentrum werden in dem sich die Menschen aus den weit abgelegenen Gebieten treffen und sich austauschen könnten.

All dies wird vor Ort besucht, diskutiert und begutachtet, um das weitere Vorgehen der Stiftung zu entscheiden.

 

Einmal mehr möchten wir festhalten, dass alle Reise- und Aufenthaltsspesen von uns privat bezahlt werden und keine Spendengelder für solche Einsätze verwendet werden.

Jahresbericht der Stiftung we-help 2018

Liebe Freundinnen und Freunde der Stiftung we-help

Willkommen auf unserer neuen Internetseite.

Mit unserem Jahresbericht 2018 möchten wir Sie über die Aktivitäten unserer Stiftung informieren. Detailliertere Auskünfte erhalten Sie über unseren Blog.

Alle Projekte in Afrika, Weissrussland, im Hochland von Tibet und unserer Region  konnten wir nur dank Ihrer  grosszügigen Hilfe realisieren.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

 

im Namen der Stiftung we-help

Herzog’s und Metzger’s

100 Jahre Herzog’s wird gefeiert !

Um es vorwegzunehmen, weder Marlène noch Urs haben dieses biblische Alter erreicht. Und zusammen haben sie diese magische Grenze schon weit überschritten. Weshalb 100 Jahre? Urs feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag und mit Marlène ist er seit 30 Jahren zusammen. 30 und eben dieser Geburtstag gibt 100 !

Im Forsthaus in Allschwil trafen sich rund 80 Gäste, Familie, Freunde, Mitglieder von Rotary und des Kammerorchesters Basel. Das Team vom Wirtshaus Heyer in Biel-Benken mit Andy und Claudia Bruggmann verwöhnte die Gäste mit einem köstlichen Nachtessen.

Im festlich geschmückten Forsthaus

Die beiden Jubilare Marlène und Urs

Die zahlreichen, grosszügigen Zuwendungen an unsere Stiftung we-help, ermöglichen es uns, unsere geplanten Projekte weiterzuführen.

Einen ganz herzlichen Dank an alle die dabei waren.

Jahresrückblick 2017

Liebe Freundinnen und Freunde der Stiftung we-help

Auch dieses Jahr möchten wir Sie über die Aktivitäten unserer Stiftung informieren.   Alle unsere Projekte in Afrika, Weissrussland und unserer Region  konnten wir nur dank Ihrer  grosszügigen Hilfe realisieren.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Für die bevorstehenden Festtage wünschen wir Ihnen alles Gute.

im Namen der Stiftung we-help

Herzog’s und Metzger’s

Unser Rückblick auf 2017

Mittelbeschaffung:

Diverse in Erwägung gefasste Anlässe konnten aus unterschiedlichsten Gründen leider nicht durchgeführt werden. Dennoch war es dank Unterstützung zahlreicher, grosszügiger Spenden möglich, unsere Vorhaben vorwärts zu treiben. Das Sponsoren-Nachtessen vom letzten Jahr im Restaurant Heyer hat bei vielen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, was sich in neuen Spenden niederschlug. Für das kommende Jahr ist bereits heute ein Spendenanlass angedacht und die Zusage für ein Konzert ist garantiert.

Afrika:

Haraka/Heyza in Tansania. Dort besteht im Bereich der Schulen dringender Bedarf von Toilettenanlagen für Mädchen und Knaben, mit der Möglichkeit des Händewaschens. Dabei wird eine klare Trennung von sauberem Wasser und Abwässern anvisiert – Grauwasser (Wasser vom Händewaschen) wird separat ausgeleitet und entsprechend verwendet. Unserer Stiftung beteiligt sich mit CHF 6’000.00.

Ouagadougou / Burkina Faso. Meine Reise im Januar war sehr wertvoll. Was man mit eigenen Augen sieht und  direkt besprechen kann ist viel effizienter. So sah ich, dass diverse Apparate eines Ersatzes bedürfen, so z.B. ein Sehtestgerät, ein Zahnarzt- oder gynäkologischer Untersuchungsstuhl. Die Sehtesteinheit  – ein Geschenk der Firma Fielmann Schweiz – konnte über Hamburg nach Burkina Faso transportiert werden. Weiter halten wir an der Ausbildung junger Berufsleute fest – sechs junge Menschen konnten ihre zweijährige Lehre erfolgreich abschliessen. Neu haben wir für drei Jugendliche die Zusage für eine jeweils zweijährige Lehre angeboten und einem vierten, bereits erfolgreichen jungen Automechaniker (Jahresbester im ganzen Land) die Weiterbildung mit dem Ziel „Brevet de Qualification Professionel“ zugesagt.

Weissrussland:

Klimowitschi.  Auch dieses Jahr spenden wir im Altersheim das Weihnachtsessen.

Region Basel

Schwester Bonifatia helfen wir finanziell und mit persönlichem Einsatz, um zusammen Leid in Allschwil und Schönenbuch zu lindern.

Die Aussichten der Stiftung sind nach wie vor positiv zu werten. Doch wollen wir den Fortbestand unserer Institution kritisch hinterfragen und dies auch in Anbetracht der mit dem Alter reduziert möglichen Aktivitäten. Wir hoffen, dass wir weiterhin unsere Pläne verwirklichen können. Dabei steht das Projekt von Katrin Rohde im Vordergrund.

 

 

 

 

Information der Stiftung we-help

Liebe Freundinnen und Freunde der Stiftung we-help

In diesem Jahr konnten wir viele unserer Pläne dank grosszügiger Unterstützung unserer Sponsoren verwirklichen. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Projekte in irgendeiner Form mitgetragen haben. Einmal mehr möchten wir betonen, dass die Zusammenarbeit mit unseren Partnern einfach und freundschaftlich war.

Nachdem unser langjähriges Engagement in Belarus mit der Unterstützung an drei unterschiedlichen Orten (Klimowitschi, Lubtscha und Lepel) erfolgreich abgeschlossen werden konnte, haben wir uns für zwei neue Projekte in Burkina Faso und Tansania entschieden.

Burkina Faso

Vor über 20 Jahren hat Katrin Rohde in Ouagadougou ihr Werk ins Leben gerufen (www.sahel.de). Heute beschäftigt sie über 150, teils selbst ausgebildete Menschen, die sie in ihren Bestrebungen, vor allem Kindern eine echte Chance bieten zu wollen, unterstützen. Neben der Arbeit in Waisenhäusern, in einem Kindergarten, in einem Heim für junge Mütter oder an HIV Erkrankten, bildet sie auch junge Männer in Landwirtschaft oder Rollstuhlfabrikation aus. Wir haben uns nach persönlichen Begegnungen mit Katrin für die Unterstützung des Kindergartens und der jeweils zwei-jährigen Ausbildung von vier jungen Frauen zu Friseusen, Schneiderinnen oder Köchinnen und zwei Jünglingen zu Elektrikern entschlossen.

Anlässlich meines 1-wöchigen Projektbesuchs Mitte Januar 2017 konnte ich die vielen Teilprojekte von Katrin in der Stadt Ouagadougou besuchen und bin begeistert, was sie in einen Zeitraum von über 20 Jahren erreicht hat. Noch nachhaltiger können Projekte wohl nicht sein: ein gut funktionierendes Ambulatorium mit bis zu 70’000 Konsultationen im Jahr, wohl behütete junge Frauen und Männer, denen eine Berufslehre angeboten wird, Kinder, die korrekt ernährt und erzogen werden, Biolandwirtschaft usw. Dass unter den heute 156 Angestellten 155 Einheimische sind und von den 6 Projektverantwortlichen 5 aus Burkina Faso stammen, ist beachtlich. Vor Ort durfte ich spontan die Anschaffung von Kleinmaterial für das Ambulatorium ermöglichen und die Ausbildung eines Apothekenhelfers zusagen.

Tansania

Nachdem sich Rolf und Urs vor Jahren für den Bau einer Wasserleitung in einem Grossprojekt der Stiftung Wakina Mama na Watoto (www.wakina.ch) eingesetzt haben, wurden wir um Mithilfe bei der Renovation von Schulgebäuden in Hezya und Malingo gebeten. Da wir die lokale Situation von einem ehemaligen Besuch her kannten, schien uns diese Anfrage unterstützungswürdig.

Fundraising-Nachtessen

Ende September waren zahlreiche Freunde mit uns im Restaurant Heyer und wir durften den Ausführungen von Katrin Rohde, die über ihre Projekte in Ouagadougou berichtete und Hartmut Vetter, welcher die Aktivitäten in Tansania beleuchtete, gespannt zuhören. Der Erlös aus einem afrikanischen Nachtessen mit spannenden persönlichen Berichten wurde hälftig den beiden Projekten zugesprochen.

Wir möchten Ihnen, liebe Freundinnen und Freunde der Stiftung we-help für Ihre bisherige Unterstützung danken und werden Sie auf unserer Homepage immer auf dem Laufenden halten.

 

Ihre Stiftung we-help

 

Einige Bilder der Reise nach Ouagadougou

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