Jahresbericht der Stiftung we-help 2023

Jahresbericht der Stiftung we-help 2023

Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2023

Allgemeines:
Auch das Jahr 2023 war für uns schwierig, mussten wir doch Verpasstes in Kleinstarbeit nachholen. Immerhin kam es wieder einmal zu einem Projektbesuch, dieses Mal im Südwesten Ugandas. Im Rahmen einer Ugandareise führte uns eine Kollegin bereits im Februar 2022 zu einer weit abgelegenen kleinen Schule. Die Lehrerin Jacinta Agonzibwa zeigte uns ihre Bedürfnisse, wie: leere Bibliothek, heruntergekommene Toiletten, Unrat auf dem gesamten Schulgelände, und sie äusserte den Wunsch nach einem Desktop. Mit Hilfe lvon ugandischen Freunden haben sich dann ihre Wünsche konkretisiert und unsere Stiftung durfte ihr bei der Umsetzung ihrer begründeten Wünsche entgegenkommen. Zudem waren wir mit zahlreichen Vertreter*Innen diverser Projekte in Kontakt. Unsere treuen Freunde haben uns weiterhin unterstützt. Anfang November durften wir mit unseren langjährigen Freunden Claudia und Andreas Bruggmann erneut wieder einmal ein Spendennachtessen organisieren: Ein sehr grosser Erfolg, der den zahlreichen Gästen zu verdanken ist. Der Zug ist wieder unterwegs und führt uns erneut zu Projekten, die wir persönlich kennen.

Afrika

Burkina Faso:
Die Zusammenarbeit mussten wir wegen unterschiedlicher Ansichten leider einstellen – ich habe bereits vor einem Jahr Ähnliches berichtet.

Südsudan:
Der ehemalige Dorfpfarrer von Biel-Benken, Hans Tontsch, unterstützt und besucht regelmässig ein kirchliches Projekt im krisengeschüttelten Südsudan. Ihm ist es ein echtes Anliegen, den Waisen vor Ort zumindest einmal täglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Diese Art gezielter Projektarbeit unterstützen wir regelmässig sehr gerne weiter.

Uganda:
Die beiden Schwerpunkte «Gesundheit von Mutter und Kind», resp. «Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene» liegen mir am Herzen. Unsere Stiftung kann dabei helfen, etwas Nachhaltiges beizutragen. Während meiner Rotaryreisen durfte ich immer wieder Orte der Not besuchen, so z.B. das grosse Flüchtlingslager in Nakivale (170km2, 140’000 Flüchtlinge mit einer Grosszahl an Kindern). Dort konnten wir bei Nahrungsmittelknappheit regelmässig einen Beitrag zur Mittelbeschaffung der wichtigsten Nahrungsmittel leisten und Material für Reparaturarbeiten an Häusern (Dach über dem Kopf) zur Verfügung stellen. Auch der Kauf eines Backofens hat Wunder bewirkt, können doch täglich 3 mal 10 Kinder lernen wie man Kekse und Kuchen herstellt und die dann auch verkauft werden können. Auch das ein wichtiger Schritt für das spätere Leben. Eben am 28.11. durfte ich dank einer äusserst grosszügigen Spende an unsere Stiftung «we.-help» einen Kooperationsvertrag mit einer auf Wasserversorgung spezialisierten Firma (https://galiwater.com/) und Freunden aus Bewajja (https://www.facebook.com/p/Samaritan-school-100077936542627/?locale=af_ZA) unterzeichnen. Ziel ist es, der dortigen Bevölkerung, v.a. Kinder in der nahe gelegenen Schule Trinkwasser und auch Wasser für die Kulturen und damit zur Gemüseproduktion, zur Verfügung zu stellen. Weitere Projekte sind in Evaluation. Eine Vertrauensperson aus Bewajja zeichnet verantwortlich für den geordneten Finanzfluss und Projektablauf vor Ort.

Mittelbeschaffung:
Wir sind den vielen Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank für ihre Treue verpflichtet. Die Homepage – bis jetzt aus Zeit- und Fachwissensgründen nicht aktiv bearbeitet! – wird noch in diesem Jahr 2023 mit eindrücklichen Photos zum Leben erweckt werden. Leider fanden auch keine Konzerte statt – auch hier werden wir im neuen Jahr wieder aktiv; die Primgeigerin des Kammerorchesters Basel, Julia Schröder-Zihlmann, wird uns wieder unterstützen. Als Biel-Benkerin ist sie dazu prädestiniert. Wir hoffen auf zahlreiche interessierte Zuhörerschaft in den Kirchen von Oberwil und Biel-Benken im April kommenden Jahres.

Die Aussichten der Stiftung sind wieder positiv zu werten. Informationsabende im Restaurant Heyer sollen eingeführt werden, um die kleine Stiftung mit Sitz in Biel-Benken hochleben zu lassen. Der neu zusammengesetzte Stiftungsrat mit Andy und Claudia Bruggmann zusammen mit Marlène und Urs Herzog freuen sich, Sie im neuen Jahr mit neuen Projekten bekannt zu machen.

Für Ihre grossartige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir eine Frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen friedvollen Rutsch in ein hoffentlich gesundes und sonniges 2024.

Stiftung we-help Biel-Benken, im Dezember 2023

Präsident

Urs Herzog

Water for Samaritan Foundation, Nakivale – Uganda

Nakivale ist mit 170 Quadratkilometern das 8-grösste Flüchtlingslager der Welt und bietet für ca. 140’000 Flüchtlinge aus diversen Ländern wie Congo, Sudan, Südsudan, Zaire oder Rwanda und anderen einen  vorübergehenden Wohnsitz. Das Gebiet liegt im Distrikt Isingiro und findet sich im Südwesten Ugandas. Die Probleme sind mannigfaltig wie z.B. Mangel an Wasser, ausreichend Nahrung, Schulen, Möglichkeiten zur Weiterbildung. Nach dem zweiten Besuch vor Ort haben wir uns von we-help – dank einer grosszügigen und Projekt bezogenen Spende – entschlossen, ein Wasserprojekt für diese Stiftung zu finanzieren. Die Projektevaluation erfolgte vor Ort, und im Beisein der Projektleiterin Ciella Hilight, durch einen uns bekannten Ingenieur, der die Gegend bereits kannte. Der Bauantrag an den Staat ist erfolgt. Nach Eingang der Baubewilligung werden wir wieder berichten dürfen.

 

 

 

Strassenkinder in Juba-Südsudan

Unser ehemaliger Dorfpfarrer von Biel-Benken, Hans Tontsch, besucht seit Jahren regelmässig die Hautpstadt vom Süd-Sudan Juba. Er unterrichtet dort angehende Geistliche und sorgt dafür, dass während seiner Anwesenheit die zahlreichen Strassenkinder eine ordentliche Mahlzeit erhalten. Diese Idee unterstützen wir seit Jahren und warten jeweils auf seine spannenden Geschichten.

Jahresbericht der Stiftung we-help 2022

Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2022

Allgemeines:
Auch das Jahr 2022 wurde noch von Nachwehen der Covid-Pandemie beeinflusst. Projektbesuche fanden in den von uns unterstützten Regionen nicht statt. Wir waren aber mit allen mit den Vertreter*Innen der diversen Projekte in Kontakt. Unsere treuen Freunde haben uns, wenn auch in geringerem Masse, weiterhin unterstützt. Das vergangene Jahr litt auch unter der Tatsache, dass ich in anderen Funktionen sehr gefordert war und mich auf zwei Aufgaben fokussieren musste. Es ist auch das erste Jahr, in welchem wir mit unseren langjährigen Freunden Claudia und Andreas Bruggmann das Jahr zu gestalten versuchten. Eine letzte Sitzung erst im Dezember deckte neue Wege auf, über die ich Sie gerne im Laufe des kommenden Jahres informieren darf,

Afrika:
Ouagadougou/Burkina Faso: Die Ausbildung junger Berufsleute wollten wir fortsetzen, mussten aber resignieren, da andere Geldgeber einsprangen. Die zwei jungen und mir bekannten Studenten (Konvolbo Sabine & Compaore Moussa) haben ihr letztes Ausbildungsjahr zur Hebamme, resp. Geburtshelfer Ende des Jahres 2022 mit Erfolg abschliessen können. Die Projektleitung erfüllte ihre Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Die Herausforderung für den Projektleiter Dénis Yameogo war wegen Covid-19 und den Unruhen im Land selbst schwierig, doch das Projekt ist nach wie vor gut aufgestellt.

Tansania:
Haraka/Hezya: In diesem Jahr waren wir unsererseits nicht aktiv, doch der hervorragende Kontakt zur Partnerstiftung Wakina Mama na Watoto lebt nach wie vor.

Asien:
Diese Aktivitäten haben wir eingestellt, da keine Vertreterin oder Vertreter das Projekt je wieder wird besuchen wollen.

Europa:
Das seit Jahren unterstützte Projekt „Altenheim in Klimowitschi/ Belarus“ mussten wir leider aufgeben, da die bisherige Heimleiterin durch eine dem Staate nahestehende Frau ersetzt wurde und die uns Vertraute die Leistung nicht mehr erbringen kann.

Mittelbeschaffung:
Wir sind den Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank und vor allem auch Treue verpflichtet. Da aktuell die Homepage aus Zeit- und Fachwissensgründen nicht aktiv bearbeitet wurde, mussten wir auf eine Aktualisierung verzichten. Wir planen, die Seite im Jahr 2023 wieder aktiv zu unterstützen. Leider fanden auch aus denselben wie zu Beginn des Rapports genannten Gründen keine Konzerte statt. Kommt hinzu, dass die uns wohlgesinnten Musikerinnen und Musiker des Kammerorchesters Basel primär ihren Verpflichtungen beim Orchester selbst wahrzunehmen hatten.

Die Aussichten der Stiftung sind nach wie vor positiv zu werten. Unsere Fundraisingbemühungen werden wir im kommenden Jahr deutlich steigern wollen, indem wir Informationsabende im Restaurant Heyer einführen wollen und auch planen, musikalische Raritäten zu Gehör zu bringen. In Anbetracht der neuen Zusammensetzung des Stiftungsrats werden wir im kommenden Jahr einen Schwerpunkt im Finden neuer Freunde diskutieren wollen.

Für Ihre wertvolle Mithilfe sind wir dankbar, und wir dürfen Ihnen und Ihren Familien eine Frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und sorgenfreieres 2023 wünschen.

Stiftung we-help Biel-Benken, im Dezember 2022

Präsident
Urs Herzog

Jahresbericht der Stiftung we-help 2021

Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2021

 Allgemeines:

Auch das Jahr 2021 wurde in mancher Hinsicht von der Covid-Pandemie beherrscht. Das Leid in den von uns Unterstützten blieb ebenso wie die Zukunft aussehen wird unsicher. An Projektbesuche war erneut nicht zu denken. Trotz alledem durften wir erneut auf die Unterstützung unserer Freunde zählen. Herzlichen Dank. Seit Beginn der Stiftung im Jahr 2009 haben die beiden Ehepaare Metzger und Herzog die Stiftung erfolgreich geleitet und so manch erfolgreiches Projekt besuchen und begleiten dürfen. Mitte dieses Jahres haben Christine und Rolf Metzger aus privaten Gründen und in gegenseitig freundschaftlichem Einvernehmen gemeinsam ihren Rücktritt eingereicht. So Leid mir dies tut, darf ich Christine und Rolf für ihren grossartigen Beitrag ganz herzlich danken. Ich wünsche im Namen des neuen Stiftungsrates den Beiden alles Gute bei bleibender Gesundheit.

Als Nachfolgerehepaar von Metzgers haben uns unsere langjährigen Freunde Claudia und Andreas Bruggmann, die bekannten Besitzer des Restaurant Heyer in Biel-Benken, ihre Mithilfe und Unterstützung zugesagt. Eine neue Aera wird zeigen, was wir alles bewirken können.

Afrika: 

Ouagadougou/Burkina Faso: Die Ausbildung junger Berufsleute setzen wir fort.  Zwei junge und mir bekannte Studenten (Konvolbo Sabine & Compaore Moussa) haben ihr letztes Ausbildungsjahr zur Hebamme, resp. Geburtshelfer begonnen und werden im Jahr 2022 abschliessen dürfen. Zwei weitere junge Frauen (Ouédraogo Adèle Compaoré Faouzitou) haben in diesem Herbst ihre 3-jährige Ausbildung zur Hebamme gestartet. Die Projektleitung erfüllt ihre Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Auch die diesjährige Herausforderung für den Projektleiter Dénis Yameogo war wegen Covid-19 und den zahlreichen Flüchtlingen aus dem Norden – Kriegsgebiet zu Mali – gross.

Tansania:

Haraka/Hezya: Der langjährige Kontakt zu Wakina Mama na Watoto wurde in diesem Jahr wieder belebt. Der rege Kontakt zum Präsidenten dieser in der Schweiz lokalisierten Stiftung lohnte sich, erhielten wir doch den Antrag zur Finanzierung des Ausbaus des Wassersystems für eine weitere Schule, resp. Gemeinde. Wir sind stolz, zu so einem nachhaltigen Projekt in diesem armen afrikanischen Land beitragen zu dürfen. Der Umweltgedanke macht auch vor dem Hochland Tansanias nicht Halt und in diesem Zusammenhang erlaubten wir uns, auch die Restfinanzierung eines Verbrennungsofens für sanitarische Artikel zu übernehmen. 

Asien:  

Gewächshäuser im Grasland Himalaya und Waisenhaus in Yushu: Die Zusammenarbeit mit der Verantwortlichen des Vereins Dhrala (Rita Guerrero, www.dhrala.org) ist vorbildlich. Dies hat uns bewogen, das Projekt weiter zu unterstützen. So durften wir den Kauf von 4 weiteren Gewächshäusern ermöglichen.

Europa: 

Seit Jahren unterstützen wir sehr erfolgreich ein Altenheim in Klimowitschi/ Belarus, so unter anderem auch den Bau einer dort üblichen Sauna. Nun haben sich Schäden im Bodenbereich der Sauna bemerkbar gemacht – wir sprangen ein und durften die Kosten für den Ersatz des Holzbodens übernehmen. Mit grossem Bedauern musste ich gestern erfahren, dass unsere langjährige und erfahrene Heimleiterin Inna von Staates abgesetzt wurde – wie ihr Schicksal sein wird, ist noch völlig offen. 

Mittelbeschaffung: 

Wir sind den Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank und vor allem auch Treue verpflichtet. Unsere stets aktualisierte Homepage (www.we-help.ch) ermöglicht, unsere Projekte in Bilder anzusehen und Interessierte über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten.

Die Aussichten der Stiftung sind nach wie vor positiv zu werten. In Anbetracht des Wechsels im Stiftungsrat werden wir im kommenden Jahr versuchen, neue Freunde zu gewinnen und uns weiterhin bemühen, Sie auf dem Laufenden zu halten.

Für Ihre wertvolle Mithilfe sind wir dankbar, und wir dürfen Ihnen und Ihren Familien eine Frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein hoffentlich normaleres 2022 wünschen.

Stiftung we-help , Präsident Urs Herzog                                                                                                                                                                                                                   Biel-Benken, im Dezember 2021

 

 

 

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