Am 14. Mai traf sich der Gesamtvorstand privat bei uns, und wir beschlossen einstimmig, die für uns kostspielige Stiftung (Buchhaltung, Revision bei ALL TAX AG, Basel) in einen Verein zu überführen. Dabei half mir, eine mir bekannte Juristin, den Wortlaut in der korrekten Formulierung aufzunehmen. Am 23.7. trafen wir uns (Marlene Herzog war nicht dabei) und ich konnte über erste erfolgreiche Schritte auf dem Weg von der Stiftung zum Verein berichten.
Am 22. Oktober fand die erste Mitgliederversammlung im Rest. Heyer in Biel-Benken statt. Der bisherige Vorstand der Stiftung wurde auch ais Vorstand des Vereins bestätigt. Ais Revisoren konnten gewonnen werden: Frau Roswitha Fehr und Herr Bernard Blum.
Afrika
Südsudan: Die Unterstützung unseres ehemaligen Dorfpfarrers in Juba und Umgebung soli aufrecht erhalten bleiben.
Uganda: Die beiden Schwerpunkte «Gesundheit von Mutter und Kind», resp. «Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene» (WASH) liegen uns nach wie vor am Herzen.
Mittelbeschaffung:
Die Basisaktivität wie wir diese von der Stiftungsarbeit gewöhnt waren, soll in demselben Rahmen weitergeführt werden. So luden wir für den 27. Januar 2026 für ein Spenden-Nachtessen mit Projektvorstellung ein. Über 40 Freundinnen und Freunde folgten der Einladung zu einem edlen Zusammensein und Gedankenaustausch. Es wurden auch mündliche Zusagen für weitere Projekte gemacht. So z. B. die Unterstützung der Sekundarschule von Joshua Kisibo mit Laptops und einem Drucker oder eine grosse finanzielle Zusage für ein Projekt unserer prioritären Wahl.
Die Homepage wurde reaktiviert und zeigt die letzten Aktivitäten in Nakivale und vom gemeinsamen Nachtessen. Der nächste Anlass wird am 21. Juni im Restaurant Heyer in Biel-Benken stattfinden und der gesamte Betrag der aufspielenden Jazzband und des Restaurants Heyer wird unserem Verein zukommen. Auch ln Zukunft setzen wir vermehrt auf informative Nachtessen und Konzerte mit uns nahestehenden Künstlerinnen und Künstlern in unserer Dorfkirche in Biel-Benken.
Das von der Raiffeisen Bank Leimental Oberwil gemäss Vorgaben des Stiftungsrates verwaltete Vermögen betrug Ende des Jahres 31.12.2025 CHF 5’187.15. Der vom Vorstand des Vereins verfolgte Ansatz zur Verwaltung des Vereinsvermögens ist nach den Vorgaben eines Kontokorrentkontos gegeben. Für lhre/Eure grossartige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Sie werden gegen Jahresende 2026 wieder von unserem Verein das Neueste erfahren.
Ein weiterer gemütlicher und zugleich inspirierender Abend im „Restaurant Heyer“ liegt hinter uns. Im Kreis alter Weggefährten und neuer Freunde durften wir über die Erfolgsgeschichte unseres früheren sowie des aktuellen Vereins „we-help“ berichten. Es war berührend zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Arbeit interessieren und engagieren möchten.
Besonders gefreut hat uns, dass wir an diesem Abend zahlreiche neue Vereinsmitglieder willkommen heissen durften. Dieses Vertrauen und diese Unterstützung sind für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.
Der eigentliche Gewinn dieses Abends kommt jedoch nicht uns zugute, sondern den Menschen im Flüchtlingslager Nakivale in Uganda. Mit jedem neuen Mitglied und jeder Unterstützung wächst die Möglichkeit, konkrete Hilfe vor Ort zu leisten und nachhaltige Perspektiven zu schaffen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Abend möglich gemacht und mit ihrem Engagement ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt haben.
Einmal mehr durften wir die Geigerin Julia Schröder in Biel-Benken begrüssen. Nach einer kurzen Einführung durch Urs Herzog, welcher über die Zielgruppen im 170km2 grossen Flüchtlingslager mit ca. 200’000 Flüchtlingen berichtete, war es an der Zeit die Musik in den Fokus zu stellen. Zusammen mit der Bratschistin und Flötistin Katya Polin und dem Cellisten Ekachai Maskulrat erfüllten sie gemeinsam den Kirchenraum mit Werken von L.v.Beethoven,W.A.Mozart, B.Bartók und Irischen Folk Tunes [Katja spielte dabei die bei uns wenig bekannte Twinwhistle]. Ein wunderbarer Abend schloss mit dem gemeinsamen Singen des Liedes „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und einem nicht endenden Applaus für das hervorragend disponierte Trio.
Albinsimus ist eine Krankheit und die Betroffenen fallen auf durch ihre oft auffallend weiße Haut, weißen Haaren und hellen Augen. Die seltene Erbkrankheit bewirkt nämlich, dass der Körper wenig oder gar kein Melanin, also den natürlichen Farbstoff der Haut, produzieren kann. Die meisten Fälle von Albinismus kommen in Afrika vor: Hier ist das Risiko für Albinismus deutlich erhöht – ungefähr einer von 10.000 Menschen ist betroffen. Eine Heilung ist bis anhin nicht möglich.
Seine „Siedlung“ ist etwas kleiner und für ca. 400 etwas ältere Kinder eingerichtet. So bietet Yoshua neben Grundausbildung einigen seiner Kindern auch die Möglichkeit sich Kenntnisse als Friseur, Näherin, PC-Grundausbildung anzueignen. Auch in seiner Siedlung haben wir uns bemüht Trinkwasser zur Realität werden zu lassen. Hier erhielten wir das Wasser von der katholischen Kirche, bewahren es in einem Tank auf bevor es nach dem Durchlauf durch 4-faches Reinigungssystem an die Kinder und die nähere Umgebung weitergegeben werden kann. Auch hier sind die „water born diseases“ kaum mehr präsent und die Kosten für medizinsiche Behandlung konnten so reduziert werden.
Ciella Hilight ist verantwortlich für mindestens 700 Flüchtlingskinder und nimmt ihre einflussreiche Aufgabe mehr wie wahr. Ihr ist keine Anstrengung zu viel. Ich durfte Ciella bereits mehrmals treffen und kenne auch ihre Vergangenheit beginnend mit der Flucht aus dem Congo, nachdem sie mitsehen musste, wie ihre Eltern von Mitgliedern der ruchlosen M23 ermordet wurden – sie hat mir ihre Geschichte unter Tränen erzählt – eine schmerzliche Erfahrung. Nun bemüht sie sich um kleinste Kinder, bietet ihnen eine Hort des Friedens, Ernährung und Schulausbildung an. Die Versorgung mit Trinkwasser war eines ihrer grössten Anliegen. Ein ugandischer Wasseringenieur fand nach einigen Bohrversuchen reichlich Wasser. Aus dem neuen Reservoir fliest das Wasser via eine Reinigungsanlage zu Wasserhahnen mit Trinkwasser für die SchülerInnen und die angrenzenden Siedlungsteile. Die Anzahl Duchfallerkrankungen sank rapide und das Ziel, war erreicht.