Isingiro Distrikt – Uganda
Der Weg nach Nakivale kann in der Regenzeit beschwerlich sein – ohne 4-Radantrieb geht es wohl kaum
Der Weg nach Nakivale kann in der Regenzeit beschwerlich sein – ohne 4-Radantrieb geht es wohl kaum
Dieses bescheiden eingerichtete Zentrum steht unter der Leitung von Yosua Osea, Flüchtling aus Kongo. Mit bescheidensten Mitteln baute er eine Art Schule auf. Dazu gehören Schulzimmer, eine Mini-Bibliothek, eine neu erbaute und gut funktionierende Küche, eine Räumlichkeit für Näherinnen usw. Der Unterhalt dieser Einrichtungen ist ein Fass ohne Boden. In Zukunft sollen Neubauten unter Anleitung eines Fachmanns erfolgen, um Gewähr für Nachhaltigkeit zu erlangen – ein noch langer Weg zu gehen.






Nakivale ist mit 170 Quadratkilometern das 8-grösste Flüchtlingslager der Welt und bietet für ca. 140’000 Flüchtlinge aus diversen Ländern wie Congo, Sudan, Südsudan, Zaire oder Rwanda und anderen einen vorübergehenden Wohnsitz. Das Gebiet liegt im Distrikt Isingiro und findet sich im Südwesten Ugandas. Die Probleme sind mannigfaltig wie z.B. Mangel an Wasser, ausreichend Nahrung, Schulen, Möglichkeiten zur Weiterbildung. Nach dem zweiten Besuch vor Ort haben wir uns von we-help – dank einer grosszügigen und Projekt bezogenen Spende – entschlossen, ein Wasserprojekt für diese Stiftung zu finanzieren. Die Projektevaluation erfolgte vor Ort, und im Beisein der Projektleiterin Ciella Hilight, durch einen uns bekannten Ingenieur, der die Gegend bereits kannte. Der Bauantrag an den Staat ist erfolgt. Nach Eingang der Baubewilligung werden wir wieder berichten dürfen.


















Unser ehemaliger Dorfpfarrer von Biel-Benken, Hans Tontsch, besucht seit Jahren regelmässig die Hautpstadt vom Süd-Sudan Juba. Er unterrichtet dort angehende Geistliche und sorgt dafür, dass während seiner Anwesenheit die zahlreichen Strassenkinder eine ordentliche Mahlzeit erhalten. Diese Idee unterstützen wir seit Jahren und warten jeweils auf seine spannenden Geschichten.
Eine Primarschule fernab des Durchgangsverkehrs fleht um Unterstützung . Ein persönlicher Besuch im Februar 2022 zeigte die Nöte und wir begannen mit der Projektplanung – der nahe gelegene Rotary Club von Kabarole bot Unterstützung an.
1 1/2 – Jahre später besuchte ich den Projektort wieder und durfte mit grosser Genugtuung einen grossen Unterschied feststellen: Bücher für Lehrer und Kinder vorhanden, Desktop in Betrieb, Toiletten (3 für Mädchen und 1 für Knaben) sowie ein Verbrennungsofen sind fertig gestellt und in täglichem Gebrauch.