Neue Toiletten für 300 Schüler in Tansania

Neue Toiletten für 300 Schüler in Tansania

Mit der Wakina Stiftung aus Arlesheim arbeiten wir schon viele jahrelange zusammen. Wir haben uns bei einem Wasserprojekt im Süden Tansanias beteiligt, Schulhäuser renoviert und Schuleinrichtungen finanziert.

Die sanitären Anlagen waren katastrophal. Für 300 Schülerinnen und Schüler standen vier Toiletten zur Verfügung. Da kein Wasseranschluss vorhanden war, gab es  auch keine Möglichkeit sich die Hände zu waschen.

Nun wurden zwei Gebäude mit je 8 Toiletten, getrennt für Mädchen und Buben, erstellt. Es ist auch eine Waschanlage vorhanden und auch Seife steht zur Verfügung. Dank der durch die Wakina Stiftung  erstellten Wasserversorgung in dieser Gegend, kann diese Anlage mit fliessendem Wasser versorgt werden.  Mit diesen Hygienemassnahmen kann die Möglichkeit von Erkrankungen reduziert werden.

 

 

 

So sehen die neuen Toilettenhäuser und die Waschmöglichkeit aus.

 

 

 

 

 

 

Es freut uns, dass die Mithilfe unserer Stiftung geschätzt und erwähnt wurde.

 

 

 

Die ursprüngliche Situation war menschenunwürdig.

 

 

 

 

 

Bei der Eröffnung darf die lokale Prominenz aus Politik natürlich nicht fehlen. Dass sogar der tansanische Landwirtschaftsminister anwesend war, zeigt die Bedeutung, die dieses Projekt für das Land darstellt. Gleichzeitig ist dies auch ein Fest für die gesamte Bevölkerung.

 

 

Das Waisenhaus in Yushu hat neu zwei Duschen und neue Toiletten

Und plötzlich ging alles sehr zügig. Wir haben Bilder und einen Bericht erhalten, die zeigen, dass die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

Die Ausführungen der Bauarbeiten und der Stil der Einrichtungen sind nicht mit unserem Vorgehen in der Schweiz vergleichbar. Wichtig ist aber, dass die beiden neuen Duschen und die beiden Toiletten stabil gebaut sind und funktionieren. Die Kinder, vor allem die Mädchen freuen sich riesig, dass sie im Hygienebereich endlich eine Privatsphäre haben.

Es ist lokaler Standard, dass die Dusche und die Toilette im gleichen Raum sind. Das Duschwasser fliesst über die bodeneben verlegte Hocktoilette ab und spült diese zugleich.

Nun stehen für die über 20 Bewohner des Hauses zwei Waschbecken und zwei Duschen für die Körperhygiene zur Verfügung. Immer noch eine bescheidene Zahl, besonders in der aktuellen Zeit, aber mit den neuen Duschen doch ein grosser Fortschritt.

Das Geld hat sogar noch für ein Spülbecken mit Unterbau  in der Küche gereicht. Dies ist aus hygienischen Gründen besonders wichtig.

Die mittlere Aussparrung war der ursprüngliche
Zugang in die einzige Toilette des Hauses. Ganz
links war ein Fenster, das zu einer Türe umgebaut wurde.

Die Fliessenauswahl und Anordnung entspricht
den lokalen Vorstellungen. Dank diesen Oberflächen
lässt sich das Dusch-WC auch einfach reinigen.

In der Küche konnte noch ein Spülbecken mit
Unterbau installiert werden. Die Köchin ist sicher
froh, dass das umständliche Wasserholen im
Gang entfällt.

Nun haben Mädchen und Buben eine separate
Dusche und Toilette. Überraschenderweise wurden
die Geschlechterfarben auf die Eingangstüren übertragen – rosa für Mädchen und blau für die Jungen.

Die Mädchen und die Jungen haben jetzt je ein separates Lavabo zur Verfügung. So können hoffentlich Diskussionen vermieden werden.

Trotz “kreativem Chaos“ sind die Umbauarbeiten
zu einem erfreulichen Ergebnis gekommen.

Neue Toiletten für die Waisenkinder in Yushu

Hygiene – das ist uns in der jetzigen Zeit besonders vor Augen geführt worden – ist ein ganz wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Wir haben uns seit dem letzten Besuch im Waisenhaus Gedanken gemacht, wie wir dort die hygienischen Verhältnisse verbessern könnten.

Aktuell ist im ganzen Waisenhaus nur diese Waschmöglichkeit vorhanden:

Ein Doppelbecken mit einem Kaltwasseranschluss. Im Winter können die Temperaturen bis zu minus 20 Grad sinken. Dieser Wasseranschluss wird zum Kochen und zum Abwaschen des Geschirrs gebraucht.

Zudem ist es die einzige Möglichkeit wo sich die 21 Kinder, Mädchen und Knaben im Alter von 9 bis 16 Jahren, waschen können. Duschen sind keine vorhanden. Die Kinder sind in einem Alter, in dem die Mädchen und Jungen sicher etwas mehr Privatsphäre benötigen. Für alle sind in einem Raum zwei asiatische Toiletten vorhanden (Hocktoilette mit Wassereimer, ohne Wasserspülung).  Um die Kinder nicht zu beschämen haben wir keine Bilder gemacht – das war auch besser so ! Die Abflüsse sind in einem desolaten Zustand und verursachen auch entsprechende Geruchsemissionen.

Wir haben beschlossen, diesen Zustand zu ändern. Geplant sind weiterhin zwei asiatische Toiletten, aber in zwei separaten Räumen. Zudem zwei getrennte Duschen mit Warmwasseranschluss und drei Lavabos mit Warmwasseranschluss. Die Räume werden mit Fliessen ausgelegt, um sie hygienisch sauber halten  zu können.

So werden die Toiletten aussehen.

Wegen Covid-19 konnte unser Vertrauensmann erst im April nach Chengdu fahren, um das nötige Material für den Umbau der Toiletten im Waisenhaus zu besorgen. Gleichzeitig hat er auch noch Gemüsesamen für die Gewächshäuser gekauft. So können die Menschen mit dem Pflanzen beginnen, der Frühling kommt rasch, auch wenn noch wenig Schnee liegt.

Die Strecke von Chengdu nach Yushu ist recht anspruchsvoll. Gut 1‘800 km lang und viele Passüberquerungen auf bis zu 4‘200 Meter über Meer. Zudem sind die gemieteten chinesischen Autos offensichtlich nicht so zuverlässig wie wir es bei uns gewohnt sind. Da sind Pannen programmiert.

Zurzeit ist das Wetter gut und der Umbau kann sicher bald in Angriff genommen werden.

Weitere Hilfe für die Kinder im Waisenhaus in Yushu

Das Waisenhaus in Yushu, das ich im April besucht habe, liess mich nicht los.

Die Kinder haben immerhin neue Betten und in den wenigen Kommoden Platz für eine minimale Privatsphäre. Sonst aber mangelt es an vielem.

Rita, von der wir auf das Projekt aufmerksam gemacht wurden und seit Jahren auch dort ihre Ferien verbringt, machte im Herbst wiederum eine Reise nach China. Der Vertrauensmann vor Ort, Tashi, war bereit, Rita zu treffen und sie war bereit, sehr viel Mehrgepäck mitzunehmen. Diese erfreulichen Begebenheiten haben wir genutzt.

Wir haben ihr noch Geld für zwei weitere Gewächshäuser mitgegeben – das war einfach. Für die Kinder und die Betreuer haben wir Fleece-Jacken und Mützen eingekauft. Das waren immerhin je 30 Stück, die wir vakuumiert haben, damit alles in einer grossen, schlussendlich 18 Kg schweren Reisetasche Platz hatte.

Zudem haben wir noch für alle Kinder “Schulutensilien“ besorgt. Ein Etui mit Kugelschreiber, Bleistiften, Radiergummi, Spitzer, Filzstiften, Farbstiften, Massstab und Schere. Auch dieses stattliche Volumen konnten wir ihr mitgeben.

Wir haben auch noch Geld zur Verfügung gestellt um die Kinder etwas zu verwöhnen. So hat Tashi auch noch Schuhe, Spielsachen und andere Kleinigkeiten für sie eingekauft.

Die Übergabe hat bestens geklappt. Nach einer langen Fahrt konnte Tashi die Geschenke verteilen.

Ich habe diese Kinder besucht. Sie können ihre Freude nicht so zeigen wie wir es bei uns gewohnt sind – aber sie freuen sich !

Der Boden im Altersheim von Borisovitschi ist verlegt

Bei unserem letzten Besuch im Altersheim von Borisovitsch, im Oktober 2018, ist uns der völlig verschlissene Boden im Eingangs- und Wohnbereich aufgefallen. Eine riesige Stolperfalle für die Betagten. Wir haben uns damals spontan entschlossen, Inna der Heimleiterin, Geld für einen neuen Linoleumboden zu geben.

Lange haben wir nichts gehört. Auf unsere Nachfrage hin hat Inna uns mitgeteilt, dass während der Winterzeit der Boden immer noch leicht feucht ist und sie gerne mit der Ausführung der Arbeit bis Sommer wärten möchte, damit alles sicher trocken ist – eine gute Idee. Nun hat sie uns die Bilder geschickt.

Der neue Boden gibt dem Wohnbereich eine gemütliche, fast vornehme Atmosphäre.

Im Eingangsbereich sind die Stolperfallen weg. Es kann auch besser gereinigt werden.

So war der Boden vor der Renovation.

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