by Urs Herzog | Jan. 2, 2023 | Allgemein
Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2022
Allgemeines:
Auch das Jahr 2022 wurde noch von Nachwehen der Covid-Pandemie beeinflusst. Projektbesuche fanden in den von uns unterstützten Regionen nicht statt. Wir waren aber mit allen mit den Vertreter*Innen der diversen Projekte in Kontakt. Unsere treuen Freunde haben uns, wenn auch in geringerem Masse, weiterhin unterstützt. Das vergangene Jahr litt auch unter der Tatsache, dass ich in anderen Funktionen sehr gefordert war und mich auf zwei Aufgaben fokussieren musste. Es ist auch das erste Jahr, in welchem wir mit unseren langjährigen Freunden Claudia und Andreas Bruggmann das Jahr zu gestalten versuchten. Eine letzte Sitzung erst im Dezember deckte neue Wege auf, über die ich Sie gerne im Laufe des kommenden Jahres informieren darf,
Afrika:
Ouagadougou/Burkina Faso: Die Ausbildung junger Berufsleute wollten wir fortsetzen, mussten aber resignieren, da andere Geldgeber einsprangen. Die zwei jungen und mir bekannten Studenten (Konvolbo Sabine & Compaore Moussa) haben ihr letztes Ausbildungsjahr zur Hebamme, resp. Geburtshelfer Ende des Jahres 2022 mit Erfolg abschliessen können. Die Projektleitung erfüllte ihre Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Die Herausforderung für den Projektleiter Dénis Yameogo war wegen Covid-19 und den Unruhen im Land selbst schwierig, doch das Projekt ist nach wie vor gut aufgestellt.
Tansania:
Haraka/Hezya: In diesem Jahr waren wir unsererseits nicht aktiv, doch der hervorragende Kontakt zur Partnerstiftung Wakina Mama na Watoto lebt nach wie vor.
Asien:
Diese Aktivitäten haben wir eingestellt, da keine Vertreterin oder Vertreter das Projekt je wieder wird besuchen wollen.
Europa:
Das seit Jahren unterstützte Projekt „Altenheim in Klimowitschi/ Belarus“ mussten wir leider aufgeben, da die bisherige Heimleiterin durch eine dem Staate nahestehende Frau ersetzt wurde und die uns Vertraute die Leistung nicht mehr erbringen kann.
Mittelbeschaffung:
Wir sind den Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank und vor allem auch Treue verpflichtet. Da aktuell die Homepage aus Zeit- und Fachwissensgründen nicht aktiv bearbeitet wurde, mussten wir auf eine Aktualisierung verzichten. Wir planen, die Seite im Jahr 2023 wieder aktiv zu unterstützen. Leider fanden auch aus denselben wie zu Beginn des Rapports genannten Gründen keine Konzerte statt. Kommt hinzu, dass die uns wohlgesinnten Musikerinnen und Musiker des Kammerorchesters Basel primär ihren Verpflichtungen beim Orchester selbst wahrzunehmen hatten.
Die Aussichten der Stiftung sind nach wie vor positiv zu werten. Unsere Fundraisingbemühungen werden wir im kommenden Jahr deutlich steigern wollen, indem wir Informationsabende im Restaurant Heyer einführen wollen und auch planen, musikalische Raritäten zu Gehör zu bringen. In Anbetracht der neuen Zusammensetzung des Stiftungsrats werden wir im kommenden Jahr einen Schwerpunkt im Finden neuer Freunde diskutieren wollen.
Für Ihre wertvolle Mithilfe sind wir dankbar, und wir dürfen Ihnen und Ihren Familien eine Frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und sorgenfreieres 2023 wünschen.
Stiftung we-help Biel-Benken, im Dezember 2022
Präsident
Urs Herzog
by Urs Herzog | Jan. 3, 2022 | Allgemein
Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2021
Allgemeines:
Auch das Jahr 2021 wurde in mancher Hinsicht von der Covid-Pandemie beherrscht. Das Leid in den von uns Unterstützten blieb ebenso wie die Zukunft aussehen wird unsicher. An Projektbesuche war erneut nicht zu denken. Trotz alledem durften wir erneut auf die Unterstützung unserer Freunde zählen. Herzlichen Dank. Seit Beginn der Stiftung im Jahr 2009 haben die beiden Ehepaare Metzger und Herzog die Stiftung erfolgreich geleitet und so manch erfolgreiches Projekt besuchen und begleiten dürfen. Mitte dieses Jahres haben Christine und Rolf Metzger aus privaten Gründen und in gegenseitig freundschaftlichem Einvernehmen gemeinsam ihren Rücktritt eingereicht. So Leid mir dies tut, darf ich Christine und Rolf für ihren grossartigen Beitrag ganz herzlich danken. Ich wünsche im Namen des neuen Stiftungsrates den Beiden alles Gute bei bleibender Gesundheit.
Als Nachfolgerehepaar von Metzgers haben uns unsere langjährigen Freunde Claudia und Andreas Bruggmann, die bekannten Besitzer des Restaurant Heyer in Biel-Benken, ihre Mithilfe und Unterstützung zugesagt. Eine neue Aera wird zeigen, was wir alles bewirken können.
Afrika:
Ouagadougou/Burkina Faso: Die Ausbildung junger Berufsleute setzen wir fort. Zwei junge und mir bekannte Studenten (Konvolbo Sabine & Compaore Moussa) haben ihr letztes Ausbildungsjahr zur Hebamme, resp. Geburtshelfer begonnen und werden im Jahr 2022 abschliessen dürfen. Zwei weitere junge Frauen (Ouédraogo Adèle Compaoré Faouzitou) haben in diesem Herbst ihre 3-jährige Ausbildung zur Hebamme gestartet. Die Projektleitung erfüllt ihre Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Auch die diesjährige Herausforderung für den Projektleiter Dénis Yameogo war wegen Covid-19 und den zahlreichen Flüchtlingen aus dem Norden – Kriegsgebiet zu Mali – gross.
Tansania:
Haraka/Hezya: Der langjährige Kontakt zu Wakina Mama na Watoto wurde in diesem Jahr wieder belebt. Der rege Kontakt zum Präsidenten dieser in der Schweiz lokalisierten Stiftung lohnte sich, erhielten wir doch den Antrag zur Finanzierung des Ausbaus des Wassersystems für eine weitere Schule, resp. Gemeinde. Wir sind stolz, zu so einem nachhaltigen Projekt in diesem armen afrikanischen Land beitragen zu dürfen. Der Umweltgedanke macht auch vor dem Hochland Tansanias nicht Halt und in diesem Zusammenhang erlaubten wir uns, auch die Restfinanzierung eines Verbrennungsofens für sanitarische Artikel zu übernehmen.
Asien:
Gewächshäuser im Grasland Himalaya und Waisenhaus in Yushu: Die Zusammenarbeit mit der Verantwortlichen des Vereins Dhrala (Rita Guerrero, www.dhrala.org) ist vorbildlich. Dies hat uns bewogen, das Projekt weiter zu unterstützen. So durften wir den Kauf von 4 weiteren Gewächshäusern ermöglichen.
Europa:
Seit Jahren unterstützen wir sehr erfolgreich ein Altenheim in Klimowitschi/ Belarus, so unter anderem auch den Bau einer dort üblichen Sauna. Nun haben sich Schäden im Bodenbereich der Sauna bemerkbar gemacht – wir sprangen ein und durften die Kosten für den Ersatz des Holzbodens übernehmen. Mit grossem Bedauern musste ich gestern erfahren, dass unsere langjährige und erfahrene Heimleiterin Inna von Staates abgesetzt wurde – wie ihr Schicksal sein wird, ist noch völlig offen.
Mittelbeschaffung:
Wir sind den Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank und vor allem auch Treue verpflichtet. Unsere stets aktualisierte Homepage (www.we-help.ch) ermöglicht, unsere Projekte in Bilder anzusehen und Interessierte über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten.
Die Aussichten der Stiftung sind nach wie vor positiv zu werten. In Anbetracht des Wechsels im Stiftungsrat werden wir im kommenden Jahr versuchen, neue Freunde zu gewinnen und uns weiterhin bemühen, Sie auf dem Laufenden zu halten.
Für Ihre wertvolle Mithilfe sind wir dankbar, und wir dürfen Ihnen und Ihren Familien eine Frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein hoffentlich normaleres 2022 wünschen.
Stiftung we-help , Präsident Urs Herzog Biel-Benken, im Dezember 2021
by Urs Herzog | Sep. 13, 2021 | Allgemein
Fast 15 Jahre lang haben wir mitgetragen, gute und nachhaltige Projekte zu verwirklichen. Dies war nur dank der grosszügigen Unterstützung unserer Sponsoren möglich. Herzlichen Dank.
Nun sind wir aus dem Stiftungsrat ausgetreten.
Wir freuen uns, dass Claudia und Andreas Bruggmann unsere Aufgaben übernehmen und wünschen ihnen eine spannende Zeit mit wertvollen Projekten.
Machet’s alli guet !
Christine & Rolf Metzger
by Urs Herzog | Aug. 26, 2021 | Abgeschlossene Projekte
Trotz der widrigen Umstände wegen der Corona Pandemie, konnten vier weitere Gewächshäuser aufgebaut werden. Es gibt sehr viele Menschen, die um ein Gewächshaus bitten. Die Begünstigten werden im Voraus sehr sorgfältig ermittelt. Meist sind es kinderreiche Familien und auch ältere Menschen.
Das Material muss von Chengdu über hunderte von Kilometern und über 4000 Meter hohe Pässe in die abgelegenen Regionen des Himalayas transportiert werden.
Beim Aufbau helfen alle mit. Es braucht eine Bohrmaschine, eine Trennscheibe und etwas handwerkliches Geschick.
Wichtig ist auch die Vorbereitung des Bodens. Er wird umgegraben und viel Yak-Dung eingearbeitet.
Es ist von Vorteil, wenn die Gewächshäuser an eine oder zwei Mauern angebaut werden können. Dadurch sind sie stabiler und durch den Windschutz halten die Kunsstofffolien länger.
Die Bruchsteinmauern speichern auch die Wärme, was das Klima im Gewächshaus verbessert.
Wie immer, werden die Nomaden in der Anwendung des Saatgutes und dem Gärtnern geschult. Da das Wetter im Oktober warm genug ist, kann noch dieses Jahr eine Ernte erzielt werden.
by Urs Herzog | Mai 16, 2021 | Abgeschlossene Projekte
Wir haben von Inna, der Leiterin des Altersheims in Borisovitschi erfreuliche Nachrichten erhalten.
Seit Ausbruch der Corona Pandemie hat sie – obwohl die diktatorische Regierung der Republik Belarus diese lange bagatellisiert hatte – im Heim ein strenges Regime geführt. Die Mitarbeiterinnen arbeiteten während 14 Tagen im Haus und haben auch dort übernachtet. Anschliessend wurde die Equipe gewechselt und eine neue Frauschaft, mit negativem Covid Test kam für weitere 14 Tage ins Haus. Zudem wurden alle Mitbewohner und Mitbewohnerinnen und auch die Mitarbeiterinnen mit dem russischen Sputnik V Serum geimpft. Freiwillig oder nicht, wird in Belarus nicht gefragt. Das Ergebnis, bis heute hat es im Heim, mit über 50 Bewohnern und Mitarbeiterinnen keine einzige Covid Erkrankung gegeben.
Wir haben auch noch einige Bilder erhalten:
Mit einfachen Beschäftigungen geht die Zeit schneller vorbei und es gibt auch Abwechslung in den Alltag.
Ein Freund der uns schon viele Male nach Belarus begleitet hat, hat Geld ins Altersheim überwiesen – was in der aktuellen Zeit ein sehr aufwändiges Unterfangen ist……
Zur Unterhaltung wird im Altersheim sehr viel gesungen. Oft kommen auch auswärtige Gesangsgruppen zu Gast.
…..damit konnten für alle Bewohner Finken (=Pantoffeln) angeschaft werden, die hier stolz präsentiert werden.