Weihnachtsgrüsse aus Klimovitschi

Weihnachtsgrüsse aus Klimovitschi

Obwohl wir das Altersheim in Borisovitschi nicht mehr unterstützen, weil wir unsere Ziele erreicht haben, denken wir an Weihnachten immer an die Bewohner des Heims. Auch in diesem Jahr haben wir Inna, der Heimleiterin € 150.- zukommen lassen. Dieser Betrag erlaubt es, für die gut 40 Bewohner und einige Betreuer ein nicht alltägliches, abwechslungsreiches Weihnachtsessen zuzubereiten.

Das Exekutivkomitee der Stadt Klimovitschi bedankt sich auch dieses Jahr für unsere Hilfe. Nachfolgend der übersetzte Dankesbrief:

 

Wir wünschen den Betagten, dem Pflegepersonal und allen, die uns bei diesem Projekt geholfen haben eine schöne, besinnliche Weihnachten und gute Gesundheit im neuen Jahr.

Weihnachtsaktion Pensa Strassenbau AG

Die Firma Pensa Strassenbau AG in Basel unterstützt, anstelle eines Weihnachtsgeschenkes an ihre Kunden, unsere Stiftung.
Ganz gezielt hilft sie uns beim Bau einer Badestube „Banja“ für das Altersheim in Kamen bei Lepel, Belarus (Weissrussland).

 

 

In unseren Beiträgen vom 17. Mai und 8. Juli dieses Jahres haben wir über die Möglichkeit einer Zuwendung seitens unserer Stiftung, für eine Banja im Altersheim in Kamen berichtet.

In der Zwischenzeit haben wir genaue Unterlagen, detaillierte Pläne  und einen Kostenvoranschlag für die Banja  erhalten. Die ursprünglich, ohne genaue Pläne  budgetierten Fr. 42’000.00, schienen uns auf Grund unserer Erfahrung in Borisovitschi, unrealistisch. Der überabeitete und jetzt verbindliche Kostenvoranschlag beträgt Fr. 30’000.00. Von diesem Betrag, das ist vertraglich festgehalten, beteiligt sich die Behörde von Lepel mit 50%.

Dank dem grossen Erfolg mit unserem Buure-Zmorge und der grosszügigen Unterstützung durch die Firma Pensa Strassenbau AG in Basel, kommen wir unserem Ziel, eine Banja für die Betagten im Altersheim in Kamen, immer näher.

Viktor und Doris Pensa,  herzlichen Dank für diese Idee und den grosszügigen Beitrag an unser Projekt !

Buure Zmorge für unser Altersheim in Lubtscha

Am 20. Oktober hat unsere Stiftung we-help zu einem Buure – Zmorge in der Gärtnerei Allemann eingeladen. Wir konnten rund 250 Gäste begrüssen, eine Zahl, die wir auch in unseren kühnsten Träumen nie für möglich gehalten hätten. Doch der Reihe nach.

Seit einigen Jahren dürfen wir an der Frühlings- und Herbstausstellung der Gärtnerei Allemann unsere Stiftung und unsere Projekte vorstellen. Noldi Stocker und seine Frau Eliane, die an diesen Anlässen die Verpflegung leiten, haben sich entschlossen, alles Notwendige für unser Buure – Zmorge zu organisieren und auch die Kosten zu übernehmen. Gemeinsam mit der Familie Allemann und ihrem Team haben wir alle zusammen diesen Anlass auf die Beine gestellt.

Am Sonntagmorgen war alles bereit. Tische und Stühle für 250 Gäste. Ein Buffet mit Brot, Zopf, Käse, Wurst, Rösti, Eiern, Früchten, Joghurt, Cerealien, Kaffee, Fruchtsäften und noch einigem mehr war bereitgestellt. Um 09:00 Uhr öffneten wir die Eingangstüre und dann begann ein ruhiges, aber begeisterndes Buure –  Zmorge.

Alphorn-Bläser sorgten für eine besonders gemütliche Stimmung während dem Frühstück.

Eine besondere Freude und Ehre war der Besuch des Konsuls und ersten Sekretärs der Botschaft der Republik Belarus in Bern, Herr Yury Bulavko mit seiner Familie. Dies zeigt die sehr guten Beziehungen unserer Stiftung zur Belarussischen Botschaft. Wir sind immer wieder an Anlässen der Botschaft eingeladen und Vertreter der Botschaft besuchen immer wieder Anlässe, die wir organisieren.

Wir haben für unseren Idee ein ausnahmslos positives Echo erhalten. Die grosse Zahl von Gästen zeigt uns auch, dass wir mit unserem Vorgehen und unserer Hilfe in Belarus auf dem richtigen Weg sind.

Die am Schluss des Anlasses oft gestellte Frage: Wann findet das nächste Buure – Zmorge statt ?“ stellt uns vor eine grosse Herausforderung.

Wir danken allen, die uns mir ihrer Teilnahme an diesem Anlass geholfen haben, unsere Projekte im Altersheim von Lubtscha zu realisieren.

Den allergrössten Dank geht an Noldi und Eliane Stocker, die uns sehr grosszügig unterstützt haben und an Familie Allemann und ihr Team, die uns die ganze Infrastruktur zur Verfügung gestellt haben.

Es war ein begeisternder, sehr erfolgreicher Anlass.

Nachrichten aus Lubtscha

Soeben haben wir Neuigkeiten und Bilder aus Lubtscha erhalten.

Die Waschküche ist fertiggestellt und seit einigen Tagen in vollem Betrieb. Gleichzeitig wurden auch die alten, unhygienischen Duschräume und Toiletten erneuert.

 

 

In diesen Räumen, wo gewaschen, geduscht und gemangt wird, ist die Luft warm und feucht. Eine grossdimensionierte Lüftung sorgt für ein gutes Klima. Dadurch wird auch die Kondenswasser- und Schimmelbildung verhindert.

Wir freuen uns, dass alles so zustande gekommen ist, wie wir es und vorgestellt haben. Einmal mehr haben sich die Behörden für unsere Hilfe bedankt.

Das Altersheim in der Nähe von Lepel (Belarus)

Bei unserem Besuch in Lepel wurden wir angefragt, ob wir für ein Altersheim in der näheren Umgebung beim Bau einer Banja – einer sehr einfachen Sauna – finanziell behilflich sein könnten. Es lagen weder verbindliche Pläne, noch eine Kostenorientierung vor. Von unserem Freund Andrei Kulazhanka, dem ehemaligen Geschäftsträger der belarussischen Botschaft in Bern, haben wir nun einen Teil der langersehnten Antworten erhalten.

Das schöne Altersheim liegt in der Ortschaft Kamen, etwa 20 Minuten vom Bezirkshauptort Lepel entfernt. Das grosse, gut unterhaltene Gebäude beinhaltet rechts eine Poliklinik, im linken Teil ist auf zwei Stockwerken das Altersheim für 60 Betagte.

Nach Rückfragen durch die Behörden in Lepel mit der „Bauverwaltung“ in Klimovitschi und vermutlich auch Gedankenaustausch mit der Heimleiterin Inna bezüglich ihrer Erfahrung mit der von uns erstellten Banja, liegen nun genaue Pläne und eine Kostenorientierung vor. Wir haben dem Exekutivkomitee finanzielle Hilfe zugesagt, mit den gleichen Bedingungen wie in Lubtscha. Das heisst, die Regierung beteiligt sich finanziell in gleichem Mass wie unsere Stiftung. Diese Bestätigung haben wir erhalten.

 

Das Gebäude im Hintergrund ist die Heizzentrale des Altersheims. Mit Holz, das in Belarus in grossen Mengen zur Verfügung steht wird das warme Wasser erzeugt und im Winter die Zentralheizung befeuert. Auf der Grünfläche, nur wenige Meter vom hinteren Eingang des Altersheims, soll die Banja erstellt werden. Dass eine solche Bade- und Waschmöglichkeit dringend gebraucht wird, zeigt das Verhältnis, dass für 60 Bewohner nur zwei Badewannen vorhanden sind.

3. Juli: Tag der Unabhängigkeit der Republik Belarus

Auch der neue Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus, Herr Leonid Shinkevich, hat uns  anlässlich des Nationalfeiertages nach Bern eingeladen.

Am 3. Juli zelebriert Belarus den Tag der Republik, den Tag, als 1944 die Hauptstadt Minsk von deutschen Truppen befreit wurde. Dieser Tag stellt das Symbol der nationalen Wiedergeburt dar. Dieses Datum ist für alle Belarussischen Bürger heilig. Sie verbinden damit den Preis der Freiheit, für die jeder dritte Staatsbewohner im Zweiten Weltkrieg sein Leben opferte.

In feierlichem Rahmen bedankte sich Herr Shinkevich für die Zusammenarbeit mit Schweizer Institutionen auf wirtschaftlichem, kulturellen und sozialem Gebiet. Bei einem Stehlunch mit belarussischen Köstlichkeiten hatten wir die Gelegenheit,  mit anderen Anwesenden Gedanken auszutauschen.

Wir bedanken uns bei der Botschaft und ihren Mitarbeitern für diese schöne, persönliche Geste.

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