Grosse Auszeichnung für Katrin Rohde

Grosse Auszeichnung für Katrin Rohde

Der Sahel e.V. ist in Burkina Faso als NichtRegierungsOrganisation (NRO / NGO) anerkannt. Am Nationalfeiertag Burkina Faso´s erhielt der Sahel e.V. eine nationale Auszeichnung für besonders herausragende Leistungen. Als Stellvertreterin der NGO Sahel e.V. nahm Katrin Rohde den Orden mit dem Titel „Officier de l´Ordre National“ während einer feierlichen Zeremonie entgegen. Diese Ehrung ist vergleichbar mit dem Bundesverdienstkreuz. An diesem Tag wurden auch weitere Vereine und Personen ausgezeichnet.

Es freut uns sehr, dass wir mit unserer Stiftung we-help diese in Burkina Faso hoch geachtete Organisation unterstützen können.

Der Nationalfeiertag erinnert an die am 5. August 1960 erlangte Unabhängigkeit von Frankreich und wird jedes Jahr am 11. Dezember gefeiert, um die Feierlichkeiten in der Trockenzeit abhalten zu können.

 

Jahresrückblick 2017

Liebe Freundinnen und Freunde der Stiftung we-help

Auch dieses Jahr möchten wir Sie über die Aktivitäten unserer Stiftung informieren.   Alle unsere Projekte in Afrika, Weissrussland und unserer Region  konnten wir nur dank Ihrer  grosszügigen Hilfe realisieren.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Für die bevorstehenden Festtage wünschen wir Ihnen alles Gute.

im Namen der Stiftung we-help

Herzog’s und Metzger’s

Unser Rückblick auf 2017

Mittelbeschaffung:

Diverse in Erwägung gefasste Anlässe konnten aus unterschiedlichsten Gründen leider nicht durchgeführt werden. Dennoch war es dank Unterstützung zahlreicher, grosszügiger Spenden möglich, unsere Vorhaben vorwärts zu treiben. Das Sponsoren-Nachtessen vom letzten Jahr im Restaurant Heyer hat bei vielen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, was sich in neuen Spenden niederschlug. Für das kommende Jahr ist bereits heute ein Spendenanlass angedacht und die Zusage für ein Konzert ist garantiert.

Afrika:

Haraka/Heyza in Tansania. Dort besteht im Bereich der Schulen dringender Bedarf von Toilettenanlagen für Mädchen und Knaben, mit der Möglichkeit des Händewaschens. Dabei wird eine klare Trennung von sauberem Wasser und Abwässern anvisiert – Grauwasser (Wasser vom Händewaschen) wird separat ausgeleitet und entsprechend verwendet. Unserer Stiftung beteiligt sich mit CHF 6’000.00.

Ouagadougou / Burkina Faso. Meine Reise im Januar war sehr wertvoll. Was man mit eigenen Augen sieht und  direkt besprechen kann ist viel effizienter. So sah ich, dass diverse Apparate eines Ersatzes bedürfen, so z.B. ein Sehtestgerät, ein Zahnarzt- oder gynäkologischer Untersuchungsstuhl. Die Sehtesteinheit  – ein Geschenk der Firma Fielmann Schweiz – konnte über Hamburg nach Burkina Faso transportiert werden. Weiter halten wir an der Ausbildung junger Berufsleute fest – sechs junge Menschen konnten ihre zweijährige Lehre erfolgreich abschliessen. Neu haben wir für drei Jugendliche die Zusage für eine jeweils zweijährige Lehre angeboten und einem vierten, bereits erfolgreichen jungen Automechaniker (Jahresbester im ganzen Land) die Weiterbildung mit dem Ziel „Brevet de Qualification Professionel“ zugesagt.

Weissrussland:

Klimowitschi.  Auch dieses Jahr spenden wir im Altersheim das Weihnachtsessen.

Region Basel

Schwester Bonifatia helfen wir finanziell und mit persönlichem Einsatz, um zusammen Leid in Allschwil und Schönenbuch zu lindern.

Die Aussichten der Stiftung sind nach wie vor positiv zu werten. Doch wollen wir den Fortbestand unserer Institution kritisch hinterfragen und dies auch in Anbetracht der mit dem Alter reduziert möglichen Aktivitäten. Wir hoffen, dass wir weiterhin unsere Pläne verwirklichen können. Dabei steht das Projekt von Katrin Rohde im Vordergrund.

 

 

 

 

Sechs Lehrlinge haben ihre Ausbildung abgeschlossen

Vor zwei Jahren haben wir sechs Schülern die Ausbildung für ihren Beruf finanziert. Nun haben alle ihre Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen. Sie haben sich bei uns für diese Unterstützung bedankt. Nachfolgend vier Briefe.

TONDE Madi, hat eine Lehre als Automechaniker abgeschlossen.  Wenn er sich noch weiterbilden kann ist dies für ihn der beste Weg in die Selbständigkeit.

SOMDA Natacha ist Schneiderin und hat ihren Traumjob gefunden.

TAPSOBA Narcisse ist nun Elektriker. So kann er selbständig werden und seiner Familie helfen.

LIGNANI Raicha hat wegen ihrer manuellen Geschicklichkeit Coiffeuse gelernt. Sie freut sich, dass sie nun selbständig sein kann und mehr Kunden hat.

Alle diese Jungen haben eines gemeinsam: Sie sind Halb- oder Vollweisen. Sie wurden bei AMPO aufgenommen und konnten die allgemeine Schulbildung absolvieren.

Wir wünsche ihnen eine erfolgreiche Zukunft.

 

 

 

 

Aus- und Weiterbildung für vier junge Menschen

Viele Junge Menschen, die unter der Obhut von Mama Tenga im AMPO gross geworden sind und einen Schulabschluss erreicht haben, möchten eine Lehre beginnen, oder sich weiterbilden. Für vier von ihnen übernimmt unsere Stiftung die Ausbildungskosten für ein, resp. zwei Jahre. Es sind:

S. Evance, 22- jährig hat eine Ausbildung als Automechaniker gemacht und war Jahresbester des ganzen Landes. Durch diesen Erfolg ist er ermutigt worden seine Ausbildung weiter zu machen und das Brevet de Qualification Professionel zu erreichen

Toussaint, 18-jährig würde gerne eine Ausbildung als Kältetechniker machen.

Salamanta, 18-jährig möchte eine Ausbildung in der Gesundheitbranche machen um einen Kindheitstraum zu verwirklichen.

 

Yasmine Gloria, 18-jährig arbeitet jetzt schon im AMPO Restaurant und möchte ihr Wissen an einer Berufsschule vertiefen und auch die offizielle Prüfung ablegen.

Wir wünschen diesen vier Jungen viel Geduld und einn erfolgreichen Abschluss.

Ein Augenärztlicher Untersuchungstisch für Burkina Faso

Wir haben vom Optiker Fielmann ein sehr gut erhaltenes Refraktometer erhalten. Mit diesem Gerät werden in der Augenheilkunde die Brechungsverhältnisse der Augen ermittelt. Die ist nötig für die Anpassung von Korrekturlinsen für Brillen.

Anlässlich seines Besuches in Ouagadougou, hat Urs Herzog erkennen müssen, dass das dort verwendete, mit technischen Problemen behaftete Gerät dringend ersetzt werden sollte.

Dieses heikle Gerät wurde fachmännisch zerlegt und verpackt, damit es den Transport schadlos überlebt. Auf dem Schienenweg gelangte es nach Deutschland. Zurzeit ist es  mit einem Container unterwegs nach Burkina Faso und sollte vor Weihnachten eintreffen.

Sicher ein schönes Weihnachtsgeschenk für die medizinischen Einrichtungen von MamaTenga.

 

Besonders danken wir Herrn Thomas Löhr, CEO Fielmann Schweiz.

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