Empfang anlässlich des Belarussischen Nationalfeiertages

Empfang anlässlich des Belarussischen Nationalfeiertages

Wie letztes Jahr durften wir wieder am Empfang anlässlich des Belarussischen Nationalfeiertages durch die Belarussische Botschaft teilnehmen.

 

Die überaus herzliche Begrüssung durch den Geschäftsträger Herrn Dr. Kulazhanka und seine Gattin zeigte unser freundschaftliches Verhältnis. Leider verlassen die beiden turnusgemäss im August die Schweiz, um nach Minsk zurückzukehren.

Wir haben uns persönlich von ihnen verabschiedet und ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung danken können.

Für ein eventuell weiteres Projekt in Belarus hat sich Herr Dr. Kulazhanka empfohlen. Wir würden uns über eine Zusammenarbeit sehr freuen.

Der Umbau macht grosse Fortschritte

Regelmässig erhalten wir von Igor Sekreta Bilder, die uns über die Umbauarbeiten im Altersheim von Lubtscha informieren.

Bis Ende Mai wurden im Altersheim alle Fenster ersetzt.

Nun folgt der zweite Teil unserer Hilfe, das ist die Renovation der Waschküche. Das Bild vom 3.6.2012 zeigt, dass im Haus nicht nur an den Fenstern gearbeitet wird. Das Altersheim gleicht einer Grossbaustelle. Für die Kosten der Arbeiten, die zusätzlich ausgeführt werden, kommt das Exekutivkomitee auf, sowie wir es vertraglich festgelegt haben.

 

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Peter O. Rentsch berichtet in der Ausgabe vom Juni 2012 unter dem Titel «Mit wenig viel erreichen»:

Zwei pensionierte Mediziner aus dem unteren Baselbiet – tatkräftig unterstützt von ihren Ehefrauen – wollen mit der Stiftung «we-help» Sinnvolles bewirken. Im Vordergrund steht dabei ein Hilfsprojekt in Belarus (Weissrussland).

 

Via das deutsche Hilfswerk «Kinderhilfe Tschernobyl» sind der ehemalige Chirurg PD Dr. Urs Herzog aus Biel-Benken und sein Zahnarzt-Kollege Dr. Rolf Metzger aus Oberwil auf die Verhältnisse im Osten von Belarus aufmerksam geworden. Rund 300 Kilometer nördlich des 1986 in Tschernobyl explodierten Atomreaktors liegt das immer noch stark verstrahlte Gebiet, das die beiden engagierten Ärzte, die sich vor Jahren bei Hilfs-projekten in Afrika kennengelernt hatten, bereits fünf Mal besuchten. «Als wir sahen, wie armselig die Menschen dort leben, entschlossen wir uns, Geld aufzutreiben, um ihre Lebensumstände zu verbessern», berichtet Urs Herzog.
«Durch Spenden-Aufrufe, Vorträge, Benefiz-Konzerte, Info-Stände bei Veranstaltungen usw. kam einiges an Geld zusammen. Die lokalen Behörden investieren jeweils den gleichen Betrag in gemeinsame Projekte», ergänzt Rolf Metzger nicht ohne Stolz. «Vertrauenspersonen vor Ort berichten uns laufend über die Fortschritte der einzelnen Massnahmen.»

In Altersheimen menschenwürdige Bedingungen schaffen

Die Projekte in Belarus konzentrieren sich bisher auf zwei Altersheime. «Fürs erste Projekt suchten wir in der Kleinstadt Klimovitschi im Osten des Landes ein Gebäude, das sich für den Umbau zum Altersheim eignete, und fanden es in einem ausgedienten Schulhaus», schildert Urs Herzog die Situation. «Zunächst wurden – zusammen mit einem deutschen und einem holländischen Hilfswerk – neue Fenster finanziert. Dann entstand ein Gemeinschaftsbadehaus für die dringend nötige Körperpflege, eine Art Sauna.» Um den alten Leuten eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen, wurden auf dem früheren Sportplatz ein Gemüse- und ein Obstgarten angelegt – die Leute waren ja Selbstversorger und kennen diese Arbeit. «Jetzt planen wir den Bau eines Hühnerstalls», ergänzt Dr. Herzog, «damit frische Eier und ab und zu ein Poulet auf die Teller kommen.» Dr. Metzger: «Eine 92-jährige Bewohnerin dieses Altersheims sagte uns, es gehe ihr jetzt gut, weil sie ein Dach überm Kopf, ein warmes Bett und genug zu essen habe. Mehr brauche sie nicht zum Leben.»

Stiftungsgeld wird auch für andere Projekte wirksam eingesetzt

Heute sei dieses Altersheim ein Vorzeige-Objekt für die Behörden. Gemeinsam mit den staatlichen Stellen macht sich die Stiftung aus der Schweiz nun ans zweite Altersheim südwestlich der Hauptstadt Minsk, das nach ähnlichen Gesichtspunkten hergerichtet werden soll. «Unser Grundgedanke ist immer, die sozialen Rahmenbedingungen der Menschen zu verbessern.»

Die Promotoren hinter «we-help», die Ehepaare Urs und Marlène Herzog sowie Rolf und Christine Metzger, unterstützen noch weitere «kleine und persönliche» Hilfs-projekte. So ermöglicht die Stiftung zwei jungen Menschen in Bolivien die Ausbildung zum Landwirt respektive zur Kranken-schwester und übernimmt in Kamerun für eine Schülerin die Kosten der Grundschule. «Wir setzen die uns anvertrauten Mittel auch für Soforthilfe ein», erklärt Rolf Metzger. «Zum Beispiel für die Tsunami-Opfer nach dem verheerenden Seebeben in Japan.» Er erklärt die Motivation der Stiftungs-Mitglieder und ihrer Spender so: «Uns geht es gut – warum sollen wir nicht dazu beitragen, dass es anderen ein bisschen besser geht?»

Neue, erfreuliche Nachrichten aus Lubtscha

Der Ersatz der Fenster des Altersheims in Lubtscha macht Fortschritte.

Von unserem Freund Igor Sekreta haben wir die ersten Bilder der neuen Fenster des Altersheims erhalten.  Während den Arbeiten in den betroffenen Zimmern können die Bewohner ins Spital nebenan „zügeln“. Das erlaubt den Handwerkern ein zügiges, ungehindertes Arbeiten und die Betagten werden nicht all zu sehr gestört. Sicher sind die Zimmer nun einiges heller und der Wind wird nicht mehr ungemütlich durch alle Ritzen pfeiffen.

Von aussen sieht alles viel besser aus. Es blüht nicht nur der Löwenzahn und der Apfelbaum im Garten, auch wir blühen auf, weil alles so problemlos, schnell und unkompliziert abläuft.

Vielen Dank an alle Beteiligten.

Frühlingsausstellung in der Gärtnerei Allemann

Am Wochenende vor dem 1. Mai durften wir wiederum unsere Stiftung an der Früh-lingsausstellung der Gärtnerei Allemann in Witterwil vorstellen.

Das schöne Wetter und die einmalige, farbenfrohe Pflanzenpracht lockten viele Besucher in die Gärtnerei. Wir hatten uns das Ziel gesteckt, die Finanzierung für 25 Bettgarnituren für das Altersheim in Lubtscha zu sichern. Eine Garnitur, ein Kopfkissen- und ein Duvetanzug, sowie ein Leintuch kostet in Belarus ca. Fr. 12.–.

Mit einem kleinen „Spitalbett“ und einem Banner konnten wir dem Publikum unser Anliegen ausführlich erklären. Das Interesse war recht gross. Wir haben unser Ziel nicht nur erreicht, wir können dem Altersheim in Lubtscha sogar zwei Garnituren pro Bett übergeben.

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben.

Ganz herzlich danken wir auch Regula und Rolf Allemann, sowie dem ganzen Team, die uns wiederum grosszügig unterstützt haben.

Auch dieses Jahr hat regioTVplus über diesen Anlass berichtet:

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