Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2024
Allgemeines:
Das Jahr 2024 schliesst sich an das letzte Jahr 2023 freudig an. Wieder stand ein Projektbesuch v.a. im Südwesten Ugandas an. Im Rahmen der ersten diesjährigen Ugandareise reiste ich mit einer engagierten Kollegin wiederum in das Flüchtlingscamp „Nakivale“, um die dortig finanzierten Projekte zu besuchen: einerseits die Schule – wir unterstützten den Erweiterungsbau der Schule und andererseits das Wasserprojekt der „Samaritan Foundation“, geleitet von Frau Ciella Lynn Hilight. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Kinder der dortigen Schule und die im Quartier wohnenden Mitflüchtlinge jetzt täglich reines Trinkwasser geniessen dürfen – eine Neuigkeit im 172km2 grossen Flüchtlingscamp, das unter der gemeinsamen Leitung der ugandischen Ministerpräsidentin Hon. Robinah Nabbanja und des UNHCR steht. Unsere treuen Freunde haben uns weiterhin unterstützt. Am 13./14. April durften wir wieder einmal auf unsere Unterstützerin und Geigerin Julia Schröder-Zihlmann zählen, die gemeinsam mit der Cellistin Elisa Siber zwei gut besuchte Konzerte in Oberwil und Biel-Benken zu Gunsten unserer Stiftung gaben. Im November reisten meine Frau Marlène und ich mit derselben einheimischen Kollegin erneut nach Nakivale. Dieses Mal wohnten wir der Einweihung der Trinkwasseranlage zu Gunsten des „Hope Training Centers Nakivale“, geleitet von Yoshua Kisibo, bei.
Afrika
Südsudan: Der ehemalige Dorfpfarrer von Biel-Benken, Hans Tontsch, unterstützt und besucht regelmässig ein kirchliches Projekt im krisengeschüttelten Südsudan. Ihm ist es ein echtes Anliegen, den Waisen vor Ort zumindest einmal täglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Diese Art gezielter Projektarbeit unterstützten wir erneut sehr gerne.
Uganda: Die beiden Schwerpunkte «Gesundheit von Mutter und Kind», resp. «Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene» liegen uns nach wie vor am Herzen. Unsere Stiftung kann dabei helfen, etwas Nachhaltiges beizutragen z.B. – wie bereits erwähnt: Trinkwasser! Dort konnten wir zusätzlich bei Nahrungsmittelknappheit regelmässig einen Beitrag zur Mittelbeschaffung der wichtigsten Nahrungsmittel leisten. Eine Vertrauensperson aus Bwebajja zeichnete verantwortlich für den geordneten Finanzfluss und Projektablauf vor Ort. Weitere Projekte sind in Evaluation, so diskutierten wir die Unterstützung
einer Schule für Waisenkinder unweit von Nakivale. Leider hatten wir trotz reicher Bemühungen keinen Erfolg und lassen dieses Projekt auch in Zukunft unbe-rücksichtigt. In Nakivale wollen wir weiter aktiv bleiben, so z.B. mit der Fortsetzung der Nahrungsergänzung und Mithilfe beim Bau wetterstabiler Schulräume.
Mittelbeschaffung:
Wir waren den vielen Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank und für ihre Treue verpflichtet. Anlässe, an welchen geladene Gäste direkt von unseren Aktivitäten erfahren, sind aus unserer Sicht hilfreich. Die Homepage wird aber aus Zeit- und Kostengründen nicht mehr bedient werden. Für die Mittelbeschaffung werden wir uns in Zukunft auf informative Nachtessen und Konzerte mit uns nahestehenden Künstlerinnen und Künstlern in den nahegelegenen Kirchen fokussieren.
Das von der Raiffeisen Bank Leimental Oberwil gemäss Vorgaben des Stiftungsrates verwaltete Vermögen betrug Ende 2024 CHF 4‘047.72 Der vom Stiftungsrat verfolgte Ansatz zur Verwaltung des Stiftungsvermögens ist nach den Vorgaben eines Kontokorrentkontos gegeben.
Der alte Stiftungsrat mit Andy und Claudia Bruggmann zusammen mit Marlène und Urs Herzog wird seine Aktivitäten vorerst fortführen. Dies im Wissen, dass die Bedürfnisse vor Ort nach wie vor gross sind.
Für Ihre grossartige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Sie werden gegen Jahresende wieder von uns das Neueste erfahren.
Stiftung we-help Biel-Benken, im Dezember 2024
Präsident
Urs Herzog