Benefiznachtessen der Stiftung we-help

Benefiznachtessen der Stiftung we-help

Am vergangenen Mittwoch (28.09.2016) konnten wir gegen 50 Gäste in der Wirtschaft Heyer in Biel-Benken begrüssen. Der Anlass war für alle ein Erlebnis und für uns ein Erfolg. Doch der Reihe nach….Um 10 Uhr trafen sich Andi Bruggmann der Besitzer der Wirtschaft, Urs und Rolf in der Küche, um das Essen für den Abend vorzubereiten. Erdnüsse schälen, Gemüse rüsten, Kokosnussglace herstellen, Bananen frittieren, Ananas aufschneiden, um folgendes Menu zu servieren:

Auberginenkaviar auf Toast

Gemischter Blattsalat mit Gemüsestreifen

Tjeggedegge (Huhn mir Erdnusssauce)
Mieliepap

Kokoseis mit frischer Ananas

 

Die Weine, grüner Veltliner und Rioja Aurum wurden uns von Selection Schwander, Zürich großzügiger Weise zur Verfügung gestellt.

Unter den Gästen waren Frau Katrin Rohde, die Gründerin des Vereins Sahel. e.V. und Hartmut Vetter Präsident der Stiftung Wakina. Beide haben über ihre Arbeit und die der Stiftungen ausführlich informiert.

Hartmut Vetter führt die Stiftung seiner verstorbenen Mutter weiter. Im Tansanischen Hochland werden Projekte im Bereich Landwirtschaft, Ausbildung und Gesundheitswesen getätigt. Er schildert auch, dass trotz einigen, kulturell bedingten Problemen, die Arbeiten wie geplant ausgeführt werden können.

Unsere Stiftung we-help arbeitet seit gut 10 Jahren mit Wakina zusammen und wir konnten uns auch schon vor Ort vom guten Gelingen der Projekte überzeugen.

Katrin Rohde, von Burkina Faso über Hamburg zu uns gereist, ist eine faszinierende Persönlichkeit. Sie konnte die Anwesenden nicht nur mit humorvollen Anekdoten gewinnen, sondern auch mit Schilderungen ihrer Arbeit und aus dem täglichen Leben in Ouagadougou zu tiefst beeindrucken. Sie zog die Gäste, die schweigend, bewegt und mit Tränen in den Augen zuhörten, in ihren Bann.

Nach über 20 Jahren in Burkina Faso hat sie unter anderem Waisenhäuser für Knaben und Mädchen, eine Krankenstation, Projekte für Menschen mit Behinderung und biologische Farmbetriebe geschaffen. Ausbildungsförderung und Mikrokredite ermöglichen jungen Menschen ein selbständiges Leben.

Unsere Gäste und wir von we-help waren von diesem Anlass restlos begeistert und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit.

Katrin Rhode, Gründerin und Leiterin von AMPO und Armin Landerer DEAR Foundation

Hartmut und Patrizia Vetter Wakina Stiftung

Weitere Unterstützung für die Projekte von Frau Rohde in Burkina Faso

Im April letzten Jahres haben wir von der spontanen Unterstützung der Projekte von Frau Katrin Rohde in Burkina Faso berichtet. Sie bietet Waisen eine Unterkunft, Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung und medizinische Betreuung an. Auch Menschen mit Behinderungen werden gefördert und in Arbeitsprozesse eingegliedert.Geplant war im letzten Herbst ein Besuch in Ouagadougou. Die politischen Unruhen haben dies aber verunmöglicht. In der Zwischenzeit hat Urs Herzog Frau Rohde, sowie Frau Sonja Dinner, Präsidentin der DEAR Foundation, welche seit längerer Zeit aus Überzeugung die Arbeit von Katrin Rohde namhaft unterstützt, in der Schweiz getroffen.

Das Wirkungsfeld von Frau Rohde ist ebenso umfassend wie beeindruckend.

1995 eröffnete die ehemalige Buchhändlerin aus Plön (Schleswig-Holstein) in Ouagadougou ein Waisenhaus für Strassenjungen. Ihr Handeln folgte stets dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dabei sind Bildung und Aufklärung das zentrale Ziel, um Menschen langfristig ein selbst bestimmtes Leben in ihrem eigenen Land zu ermöglichen. Mit dieser Bestimmung gelang es Katrin Rohde eine stabile und wirkungsvolle Einrichtung mit inzwischen über 120 mehrheitlich einheimischen und lokal geschulten Angestellten zu realisieren.

Die guten Kontakte von Frau Rohde zu vielen politischen Grössen in der Regierung von Burkina Faso helfen, ihre Projekte ohne grosse “Behinderungen“ zu realisieren.

Auf Anfrage, wie wir mit einem für unsere Stiftung adäquaten Beitrag helfen könnten, erhielten wir folgende Wunschliste:

Kueche Kindergarten

Wir haben die Beträge überwiesen und neben einem herzlichen Dank auch viele Bilder erhalten, die die Anschaffungen und die Freude der Kinder zeigen.

Bänke und Tische im Kindergarten

Bücher und Spielsachen

So sieht die Küche aus

Freude über die Eimer, Töpfe und Teller

Um sich ein Bild über den Umfang dieses Projektes zu machen ist die folgende Webseite zu empfehlen: https://www.sahel.de/ampo/einrichtungen  

Es sind nicht nur eindrückliche, sondern auch bewegende Schilderungen und Hintergründe, die für die Arbeit von Frau Rohde enorme Bewunderung abverlangen.

Neuigkeiten aus Borisowitschi

Soeben haben wir die Mitteilung erhalten, dass im Belarussischen Fernsehen ein Bericht über Altersheime ausgestrahlt wurde. Es wurde gezeigt, dass nicht nur in der Haupstadt Minsk, sondern auch auf dem Land Betagte eine Obhut finden können. In diesem Bericht wurde auch “unser“ Heim in Borisowitschi erwähnt.

Die  kurze Sequenz in der das Altersheim gezeigt wird im folgenden Video:

Die alte Dame tritt aus einem, zum Altersheim gehörenden Haus, in denen noch selbständige Betagte wohnen können. Sie ist für die Haltung der Hühner verantwortlich. Dass diese liebevoll betreut werden ist offensichtlich.

Dass unsere Idee eines Hühnerstalls, obwohl zuerst skeptisch betrachtet wurde, nun doch gut ankommt, freut uns sehr.

Man sieht auch die Betagten bei der Weihnachtsfeier, die durch einen Zustupf unsererseits gemütlicher gestaltet werden konnte.

Die 84-jährige Dame beim Häkeln, Nadesha Grigorjevna, sagt folgendes: Ich bin da, weil es keinen anderen Platz für mich gibt. Es wurde mit gesagt, Grigorjevna, das Alter ist nah und es gibt sonst keiner, der dir eine Tasse Tee bringen kann.

Wir danken unserem Freund Ivan Borschtschov für Zustellung dieser Information.

Ein neues Projekt

Im Zeitraum von 2007 bis 2012 hat der Rotary Club Allschwil zusammen mit der Stiftung Wakina Mama na Watoto (Suaheli: Mütter und Kinder) den Bau einer Wasserversorgung im Süden Tansanias ermöglicht. Als Rotarier dieses Clubs haben wir – Urs Herzog und Rolf Metzger – uns zusammen mit Christine Metzger, sehr engagiert.

Das Projekt und die baulichen Massnahmen wurden professionell geführt. Während all dieser Jahre war ständig ein Fachmann aus der Schweiz vor Ort anwesend, um die Arbeiten zu überwachen. Die Wasserversorgung ist fertiggestellt und wurde der Bevölkerung übergeben. Die Instandhaltung und der Betrieb werden von ausgebildeten Einheimischen zur Zufriedenheit aller geführt.

Im Jahr 2008 haben wir das Dorf Hezya, dem diese Wasserversorgung zugutekommt, besucht. Wir haben auch die vorhandenen Schulgebäude gesehen, die auf uns einen erbärmlichen Eindruck machten. Über 600 Kinder besuchen diese Schule. Die Stiftung Wakina Mama na Watoto hat sich seit längerer Zeit auch diesen Schulhäusern angenommen. Einige können repariert werden, andere sind derart baufällig, dass sie abgerissen und neu aufgebaut werden müssen.

Unsere Stiftung we-help ist bereit mit einem Betrag von 10‘000.- CHF zu helfen. Damit kann, wie auf dieser Zusammenstellung ersichtlich, Folgendes erreicht werden:

Renovation von Fenstern, Türen, Böden und Ergänzungen der Inneneinrichtung

Einzelpositionen:

ArtikelAnzahlBemerkungenPreis pro Stück
Wandtafel  2Farbe, Grund- und FeinputzFr. 150.00
Schulbänke60für 2 SchulzimmerFr.   40.00
Tische  4 Fr.   45.00
Stühle  4 Fr.   45.00
Kasten  4 Fr. 230.00
Fenster18 Fr.   50.00
Türen  4 Fr. 120.00

Gesamtkosten inkl. Ausbessern des Bodens Fr. 10’000.00

GebäudeIMG_9981

Altersheim in Kamen (Belarus)

Das Buure-Zmorge brachte uns den erhofften Erlös, um die Rehabilitations-Hilfsmittel für das Altersheim in Kamen zu finanzieren. Wir haben Bilder vom Heim erhalten, die die neuen Hilfen zeigen.

Nicht nur die Betagten sind für diese Anschaffungen dankbar, sondern auch das Personal, dem dadurch auch die Pflege erleichtert wird.

Damit – Mithilfe bei der Finanzierung der Banja (Badestube), Einbau von zwei Duschen, Kauf von zwei Waschmaschinen und den Hilfsmitteln – ist unser Engagement in diesem Altersheim beendet.

Dennoch werden wir Belarus und die Altersheime nicht vergessen. Im Heim von Borisovichi werden wir weiterhin das Weihnachtessen ermöglichen und sicher auch Inna, die das Heim vorbildlich führt und die Betagten betreut, einen Besuch abstatten.

Sollten wir für weitere Hilfe angefragt werden, haben wir ein offenes Ohr.

Das Buure-Zmorge in der Gärtnerei Allemann

Nach unserem ersten Buure-Zmorge vor zwei Jahren, haben wir es wieder gewagt die Freunde der Stiftung we-help zu einem weiteren, solchen Anlass einzuladen. Schon vor einigen Monaten haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Die grosszügige Mithilfe und Unterstützung der Familie Allemann, sowie Eliane und Noldi Stocker, haben uns dabei sehr geholfen. Auf dem “Speisezettel“ standen Rösti mit Speck und Spiegeleiern, verschiedene Käsesorten, viele Arten von Aufschnitt, Brot und Zopf vom Bauernhof, Joghurt, Flocken, Früchte, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee, Ovomaltine, Schokolade. Das Buffet liess kaum Wünsche übrig.

In der einen Hälfte der Arbeitshalle konnte das Zmorge eingenommen werden…

…im anderen Teil konnten sich die Gäste am Büffet, das von allen gelobt und bewundert wurde, bedienen

Die ersten Gäste kamen kurz vor neun Uhr und bald war die grosse Arbeitshalle der Gärtnerei voll gutgelaunter Besucher. Zur fröhlichen Stimmung haben auch eine Alphornbläsergruppe und der Jodlerklub Muttenz beigetragen. Bald mussten wir weitere Tische und Stühle platzieren, damit sich alle verpflegen konnten. Es haben über 200 Gäste an diesem Buure-Zmorge teilgenommen. Für uns war es ein schönes und befriedigendes Erlebnis.

Das Ziel dieses Anlasses war, die für das Altersheim in Kamen (Belarus) versprochenen Rehabilitations-Hilfsmittel zu finanzieren. Dank der grossen Teilnehmerzahl und zusätzlichen Spenden haben wir dieses Ziel erreicht.

Herzlichen Dank an alle, die uns dabei in irgendeiner Form unterstützt haben.

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