Weihnachtsgrüsse aus Klimovitschi

Weihnachtsgrüsse aus Klimovitschi

In diesem Jahr haben wir im Altersheim sehr viel erreicht. Auch die Behörden schätzen unsere Mithilfe.

Der Vorsitzende des Exekutivkomitees, Herr Vasili Sacharenko, schickte uns seine Weihnachtsgrüsse.

Liebe Freunde

Wir beglückwünschen Sie zu Weihnachten und Neujahr und danken Ihnen für die geleistete Hilfe. Lassen Sie  Freude, Wärme und Vertrauen in die Zukunft, mit den Festen in Ihr Haus zu kommen. Lassen Sie das neue Jahr Ihnen viel Glück und Erfolg, Verwirklichung Ihrer ehrgeizigen Pläne und nur positive Veränderungen bringen. Gesundheit für Sie und Ihre Familie. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

Vorsitzender des Exekutivkomitees Klimowitschi
Vasili Sacharenko

 

 

 

 

Weihnachtsfeier in der Belarussischen Botschaft

Auch dieses Jahr hatten wir die Ehre, an der Weihnachtsfeier der Belarussischen Botschaft in Bern teilzunehmen. 

Der überaus herzliche Empfang durch das Botschafter-Ehepaar Herr und Frau Dr. Kulazhanka liess uns spüren, dass unsere Arbeit in Belarus sehr geschätzt wird. Wir sind daran, zusammen mit der Botschaft, ein neues Projekt in Belarus zu evaluieren. Dank interessanten Gesprächen mit den Anwesenden haben wir wieder gute Beziehungen aufbauen können, die für unsere weitere Tätigkeit wertvoll sind.

Das Buffet, mit lauter Belarussischen Spezialitäten, erinnerte uns an die kulinarischen Köstlichkeiten, die wir während unserer Aufenthalte in Belarus geniessen durften.

Es war ein eindrücklicher, schöner und bewegender Anlass.

Bericht vom TV Klimovitschi

Anlässlich unseres Besuches im September 2011 zur Eröffnung der Sauna und der Bepflanzung des Obst- und Gemüsegartens im Altersheim von Borisovitschi, haben zwei Fernsehteams über diesen Anlass berichtet.

Nachfolgend ein sehr kurzer Zusammenschnitt dieser beiden Berichte. Unten sind die einzelnen Szenen stichwortartig zusammengefasst.

Inhalt der einzelnen Szenen:

  • Die Sauna
  • Eine betagte Bewohnerin freut sich auf die „сауна“
  • Mit  Schülern und Vertretern der Behörde werden die Obstbäume gepflanzt
  • Die ältere Dame erklärt mir wie man Bäume pflanzt und freut sich auf die Gartenarbeit in nächsten Frühling
  • Inna, die Heimleiterin bedankt sich für die Handläufe, die Vorhänge und die gedeckte Wäschehänge
  • Alle sind stolz auf dieses Altersheim

 

 

Reise nach Belarus vom 26. bis 29. September 2011

Wir haben diese Reise mit sehr grossen Erwartungen angetreten und wir wurden nicht enttäuscht.

Nach unserer Ankunft in Minsk konnten wir im Flughafen den ehemaligen Konsul der Belarussischen Botschaft in Bern, Herrn Igor Sekreta, treffen. Gut zwei Stunden lang haben wir über vereinfachte Import- und Zollbefreiungsmöglichkeiten, über weitere mögliche Projekte und vieles mehr mir ihm sprechen können.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Altersheim in Borisovitschi. Wir wurden von der Heimleitung, Vertretern des Exekutivkomitees und einer Schulklasse, herausgeputzt und mit Schals in den Belarussischen Nationalfarben, sowie zwei Fernsehteams, eines davon aus Minsk, empfangen.
Zuerst wurde die Sauna mit dem obligaten Durchschneiden des roten Bandes eröffnet. Der Ofen war angefeuert und das Wasser heiss. Wir konnten eine einfache, aber zweckmässige Sauna bewundern. Vom Umkleideraum her wird der Ofen bedient, es gibt einen Waschraum und die eigentliche Sauna mit einfachen Holzpritschen. Kein Luxus!

Der Obstgarten war zum Pflanzen der Bäume vorbereitet. Genau ausgemessen und ausgesteckt, standen 15 Pfähle in den ausgehobenen Pflanzgruben. Je eine Schülerin oder ein Schüler hielt den Baum fest und wir, aber auch die Regierungsvertreter, begannen mit dem Setzen der Bäume.

Einer von uns muss sich etwas ungeschickt benommen haben, denn eine rüstige, 78-jährige Bewohnerin des Altersheims nahm ihm die Schaufel weg und zeigte ihm wie man es macht. Wir konnten nur staunen.

Die Wäschehänge ist einfach, aber zweckmässig. Sie wird schon rege benutzt.

Der Gemüsegarten ist fast 300 m2 gross. Es musste viel fruchtbare Erde herbeigebracht werden. Zum ansäen ist es zu spät, weil der Winter bald kommen wird. Einzig am Ende des Gartens haben wir als Abschluss vier Beerensträucher gesetzt.

Den Vertretern der Regierung und der Heimleitung konnten wir unseren Vorschlag für einen Kaninchen- und Hühnerstall unterbreiten. Wir erfuhren, dass Kaninchen ungeeignet sind, weil sie durch das Fressen von nassem Gras krank werden. Darum werden auch in der ganzen Gegend keine Kaninchen gehalten. Aber 20 Hühner und ein Hahn sind herzlich willkommen. Wir werden jetzt Pläne und Kostenvoranschläge einholen und dann weitermachen. Mit der roten Linie ist die Grösse der Hühnerareals sichtbar.

Wir waren mit dem Resultat der einzelnen Projekte sehr zufrieden. Die beteiligten Vertreter des Exekutivkomitees machen mit und scheinen selber Freude an der Entwicklung des Altersheims zu haben. Wie schon früher erwähnt, ist es ein Vorzeigeprojekt, auf das die Regierung stolz ist.

Einmal mehr wurden wir vom Vorsitzenden des Exekutivkomitees, Herrn Vasili Sacharenko empfangen. Die Kosten für die Busfahrt von Minsk nach Klimovitschi und zurück, sowie für den Aufenthalt, wurden  freundlicherweise vom Exekutivkomitee übernommen. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für diese grosszügige Geste bedanken.

Wir sind sicher, dass auch der nächste Schritt, der Hühnerstall, in guter Zusammenarbeit erreicht werden kann.

Pardon, verstehen Sie alemannisch?

Was hat diese Frage mit dem Altersheim in Borisovitschi zu tun? Sehr viel!

Am 24. und 25. September 2011 haben Rolf und Regula Allemann mit ihrem Team zu einem Poesie-Abend mit dem Titel Pardon, verstehen Sie alemannisch? in ihre Gärtnerei eingeladen.

Die Schauspielerin und Sängerin Colette Greder, der Schauspieler, Kabarettist (und vieles mehr) Martin Schley, sowie der Akkordeonist Anrei Ichtenko gestalteten diesen Abend mit Geschichten, und Chansons. Es war ein Erlebnis voller Poesie, Inspirationen und humorvollen Pointen. Abgerundet wurde dieser Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Andrei Ichtenko, ein begnadeter Akkordeonist, spielte ein jüdisches Volkslied aus der Ukraine. Dies gab Colette Greder den Anstoss, auf das Nachbarland Belarus über zu gehen und Martin Schley wiederum befragte uns über unser Projekt. Colette ermunterte die anwesenden Zuhörer, sich dem Projekt gegenüber erkenntlich zu zeigen. Mit dem Ertrag von Fr. 3’000.– können wir den geplanten Hühner- und Kaninchenstall, inkl. Tiere und Futter für längere Zeit, realisieren.

Zu diesem Poesie-Abend haben sich fast 700 Gäste angemeldet. Dies hat den Rahmen der Gärtnerei Allemann gesprengt. Deshalb mussten die Besucher auf zwei Abende verteilt werden, eine enorme Belastung für das gastgebende Team.

Einmal mehr danken wir Allemann’s und allen, die uns helfen, herzlich für ihre Bereitschaft, unser Altersheim in Borisovitschi mit Ideen und Taten zu unterstüzen.

Ein Treffen mit Ivan Borschtschow in Bingen (D)

Der Förderkreis Kinderhilfe Tschernobyl Rhein-Nahe (D),  hat dieses Jahr die Tanzgruppe „Zhivista“ aus Klimowitschi (Belarus) nach Bingen (D) eingeladen. Eine der Begleitpersonen dieser Gruppe war unser Freund Ivan Borschtschow.

 

Wir – Urs Herzog und Rolf Metzger – haben die Gelegenheit wahrgenommen und Ivan in Bingen besucht. Dies gab uns die Möglichkeit, alle anstehenden Probleme und Fragen direkt zu klären. Als Vertreter des Rotary Clubs Ingelheim, hat uns Rot. Heinz Schuhmacher empfangen und uns alle während den zwei Tagen betreut und verwöhnt.

Sauna

Der Bau der Sauna schreitet voran. Auf dem fertigen Fundament werden die Holzbalken zusammengebaut. Die Fertigstellung und Eröffnung ist für den 27. September 2011 vorgesehen. Falls es klappt, werden wir bei dieser Feierlichkeit dabei sein und dem Saunabauer das noch ausstehende Geld übergeben.

Wäschetrocknung

Wir haben den Auftrag gegeben, dass die Anlage gemäss den uns bekannten Plänen gebaut wird. Die Kosten sind auf 1’300.– Euro berechnet. Ivan hat den ganzen Geldbetrag, wird aber nur Teilzahlungen gemäss dem Baufortschritt weiterleiten.

Gemüse-, Obst- und Beerengarten

Auf Grund von Analysen steht fest, dass der Boden im Garten des Altersheims für solche Bepflanzungen schlecht ist. Die oberste Schicht muss ausgetauscht werden. Eine ausreichende Menge an gutem Humus steht unenetgeltlich zur Verfügung. Für den Transport werden wir aufkommen. Gartengeräte, die wir schon früher finanziert haben, sind vorhanden. Einzig der Rasenmäher musste ersetzt werden. Ivan hat diesen besorgt und wir haben ihm das Geld dafür gegeben.

Dank

Als Anerkennung für unsere Hilfe im Altersheim, hat uns der Vorsitzende des Exekutivkomitees der Stadt Klimowitschi, Herr Sacharenko, über Ivan ein Dankesschreiben zukommen lassen.



Im Namen des Exekutivkomitees des Bezirks Klimowitschi und allen Bewohnern unseres Bezirks, bringe ich der Stiftung we-help für die riesige, wöhltätige Arbeit und edelmütige Tätigkeit im Bereich der sozialen Betreuung der Bevölkerung eine grosse Dankbarkeit zum Ausdruck.

Im Laufe von 5 Jahren unserer Zusammenarbeit wurden viele interessante Projekte verwirklicht. Dank Ihrer Hilfe hat im Altenheim in Borisovitschi ein neues Leben angefangen.

Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit zwischen unseren Regionen weiter fortgesetzt und gefestigt wird.

Hochachtungsvoll              Vasili A. Sacharenko

 

 

Wir sind überzeugt, dass wir weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden und den Verantwortlichen des Altersheims haben werden.

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