Erfreuliche Nachrichten aus Borisovitschi

Erfreuliche Nachrichten aus Borisovitschi

Wir haben von Inna, der Leiterin des Altersheims in Borisovitschi erfreuliche Nachrichten erhalten.

Seit Ausbruch der Corona Pandemie hat sie – obwohl die diktatorische Regierung der Republik Belarus diese lange bagatellisiert hatte – im Heim ein strenges Regime geführt. Die Mitarbeiterinnen arbeiteten  während 14 Tagen im Haus und haben auch dort übernachtet. Anschliessend wurde die Equipe gewechselt und eine neue Frauschaft, mit negativem Covid Test kam für weitere 14 Tage ins Haus. Zudem wurden alle Mitbewohner und Mitbewohnerinnen und auch die Mitarbeiterinnen mit dem russischen Sputnik V Serum geimpft. Freiwillig oder nicht, wird in Belarus nicht gefragt. Das Ergebnis, bis heute hat es im Heim, mit über 50 Bewohnern und Mitarbeiterinnen keine einzige Covid Erkrankung gegeben.

Wir haben auch noch einige Bilder erhalten:

Mit einfachen Beschäftigungen geht die Zeit schneller  vorbei und es gibt auch  Abwechslung in den Alltag.

Ein Freund der uns schon viele Male nach Belarus begleitet hat, hat Geld ins Altersheim überwiesen – was in der aktuellen Zeit ein sehr aufwändiges Unterfangen ist……

Zur Unterhaltung wird im Altersheim sehr viel gesungen. Oft kommen auch auswärtige Gesangsgruppen zu Gast.

…..damit konnten für alle Bewohner Finken (=Pantoffeln) angeschaft werden, die hier stolz präsentiert werden.

Neujahrsessen für die Kinder im Waisenhaus

Das chinesische Neujahr, das am 12. Februar gefeiert wird, ist eines der wichtigsten Feste des Jahres. Die Kinder freuen sich darauf, sowie sich die Kinder bei uns auf Weihnachten freuen. Normalerweise gibt es viel gutes Essen, die Menschen besuchen sich gegenseitig während Tagen und neue Kleider werden angezogen.

Für die Kinder im Waisenhaus ist dies aus Kostengründen so nicht möglich. Wir haben ihnen, einen für uns bescheidenen Beitrag, zukommen lassen, für ein gemeinsames nicht alltägliches Neujahrs-Essen.

Es wurden sogar Süssgetränke serviert, was etwas ganz spezielles ist. Es haben alle beim Kochen mitgeholfen und hatten grossen Spass an dem wunderschönen Abend.

Wir waren selber sehr überrascht, wieviel Lebensmittel eingekauft werden konnten. Es reicht noch für weitere ein bis zwei Wochen !

In der sonst eher kargen einheimischen Küche sind Momos ein Festtagsessen. Fast alle Leute wissen, wie man Momos macht und haben schon mitgeholfen Momos zu machen.

Runde Teigstücke werden dann mit unterschiedlichen Füllungen zu Teigtaschen geformt und dampfgegart. Dazu werden Chili- und Sojasauce serviert.

Die Jugendlichen und die Betreuerinnen haben diese Feier sehr genossen und haben sich auch bei uns bedankt.

Jahresbericht der Stiftung we-help 2020

Liebe Freundinnen und Freunde der Stiftung we-help

Mit unserem Jahresbericht 2020 möchten wir Sie über die Aktivitäten unserer Stiftung informieren.

Alle Projekte in Afrika, im Hochland von Tibet   konnten wir nur dank Ihrer  grosszügigen Hilfe realisieren.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

 

im Namen der Stiftung we-help

Herzog’s und Metzger’s

Benefizkonzert zu Gunsten unserer Stiftung

Für ein Benefizkonzert zu Gunsten unserer Stiftung konnten wir drei MusikerInnen vom Kammerorchster Basel gewinnen.

Es war ein kleines, aber feines Konzert mit begeisterten Zuhörern.

Die Rezension aus der Dorfzeitung Biel-Benken ist nebenan eingeblendet.

Wir danken den Dreien nochmals herzlich an dieser Stelle.

Weitere Gewächshäuser konnten aufgebaut werden.

Wegen des schlechten Wetters in diesem Gebiet verzögerte sich die Lieferung des Materials.

Von unseren Vertrauensmann Tashi haben wir einen ausführlichen Bericht und einige Fotos erhalten.

 

Interessant ist das Vorgehen. Er schreibt:

Wir haben dann die Begünstigten ausgewählt, dies in Absprache mit den Dorfvorstehern. Es sind wie immer Familien, die kein oder nur ein geringes Einkommen erzielen können……

In diesen Monaten gibt es verschiedene traditionelle Feste. Aber die Menschen in den Dörfern und vor allem die neuen Besitzer der Gewächshäuser haben sich zu 100% der Arbeit verschrieben und haben gut mitgemacht. Sie haben geholfen das Material abzuladen, haben die Arbeiter mit Tee und Essen versorgt und haben bei der Organisation geholfen…….

Die Dorfvorsteher halfen tatkräftig mit. Es gab weder mit den Menschen vor Ort noch mit dem Wetter Probleme. Die Begünstigten haben die Mauern vorbereitet, sogar etwas höher gebaut, wenn die Mauer zu niedrig war. Sie haben auch Zäune vorbereitet, um die Gewächshäuser vor Tieren zu schützen (Hörner der Yaks usw.)……

Wir werden die neuen Besitzer nach 30-40 Tagen besuchen, um zu sehen, wie es mit den Gewächshäusern geht, allfällige Fragen beantworten und ein weiteres Training absolvieren (Gemüse pflanzen, Gewächshausunterhalt)……..

Für uns ist es vielleicht fremd, dass man instruiert wie Gemüse angepflanzt wird. Man muss aber bedenken, dass die Nomaden, die nie sesshaft waren, landwirtschaftliche Arbeit kaum kannten.

Dieser Bericht zeigt uns, dass dieses Projekt und die Hilfe im Himalaya äusserst seriös vor Ort ausgeführt werden und eine nachhaltige Wirkung zeigen.

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