Ciella Hilight ist verantwortlich für mindestens 700 Flüchtlingskinder und nimmt ihre einflussreiche Aufgabe mehr wie wahr. Ihr ist keine Anstrengung zu viel. Ich durfte Ciella bereits mehrmals treffen und kenne auch ihre Vergangenheit beginnend mit der Flucht aus dem Congo, nachdem sie mitsehen musste, wie ihre Eltern von Mitgliedern der ruchlosen M23 ermordet wurden – sie hat mir ihre Geschichte unter Tränen erzählt – eine schmerzliche Erfahrung. Nun bemüht sie sich um kleinste Kinder, bietet ihnen eine Hort des Friedens, Ernährung und Schulausbildung an. Die Versorgung mit Trinkwasser war eines ihrer grössten Anliegen. Ein ugandischer Wasseringenieur fand nach einigen Bohrversuchen reichlich Wasser. Aus dem neuen Reservoir fliest das Wasser via eine Reinigungsanlage zu Wasserhahnen mit Trinkwasser für die SchülerInnen und die angrenzenden Siedlungsteile. Die Anzahl Duchfallerkrankungen sank rapide und das Ziel, war erreicht.
Das Jahr 2024 schliesst sich an das letzte Jahr 2023 freudig an. Wieder stand ein Projektbesuch v.a. im Südwesten Ugandas an. Im Rahmen der ersten diesjährigen Ugandareise reiste ich mit einer engagierten Kollegin wiederum in das Flüchtlingscamp „Nakivale“, um die dortig finanzierten Projekte zu besuchen: einerseits die Schule – wir unterstützten den Erweiterungsbau der Schule und andererseits das Wasserprojekt der „Samaritan Foundation“, geleitet von Frau Ciella Lynn Hilight. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Kinder der dortigen Schule und die im Quartier wohnenden Mitflüchtlinge jetzt täglich reines Trinkwasser geniessen dürfen – eine Neuigkeit im 172km2 grossen Flüchtlingscamp, das unter der gemeinsamen Leitung der ugandischen Ministerpräsidentin Hon. Robinah Nabbanja und des UNHCR steht. Unsere treuen Freunde haben uns weiterhin unterstützt. Am 13./14. April durften wir wieder einmal auf unsere Unterstützerin und Geigerin Julia Schröder-Zihlmann zählen, die gemeinsam mit der Cellistin Elisa Siber zwei gut besuchte Konzerte in Oberwil und Biel-Benken zu Gunsten unserer Stiftung gaben. Im November reisten meine Frau Marlène und ich mit derselben einheimischen Kollegin erneut nach Nakivale. Dieses Mal wohnten wir der Einweihung der Trinkwasseranlage zu Gunsten des „Hope Training Centers Nakivale“, geleitet von Yoshua Kisibo, bei.
Afrika
Südsudan: Der ehemalige Dorfpfarrer von Biel-Benken, Hans Tontsch, unterstützt und besucht regelmässig ein kirchliches Projekt im krisengeschüttelten Südsudan. Ihm ist es ein echtes Anliegen, den Waisen vor Ort zumindest einmal täglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Diese Art gezielter Projektarbeit unterstützten wir erneut sehr gerne.
Uganda: Die beiden Schwerpunkte «Gesundheit von Mutter und Kind», resp. «Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene» liegen uns nach wie vor am Herzen. Unsere Stiftung kann dabei helfen, etwas Nachhaltiges beizutragen z.B. – wie bereits erwähnt: Trinkwasser! Dort konnten wir zusätzlich bei Nahrungsmittelknappheit regelmässig einen Beitrag zur Mittelbeschaffung der wichtigsten Nahrungsmittel leisten. Eine Vertrauensperson aus Bwebajja zeichnete verantwortlich für den geordneten Finanzfluss und Projektablauf vor Ort. Weitere Projekte sind in Evaluation, so diskutierten wir die Unterstützung einer Schule für Waisenkinder unweit von Nakivale. Leider hatten wir trotz reicher Bemühungen keinen Erfolg und lassen dieses Projekt auch in Zukunft unbe-rücksichtigt. In Nakivale wollen wir weiter aktiv bleiben, so z.B. mit der Fortsetzung der Nahrungsergänzung und Mithilfe beim Bau wetterstabiler Schulräume.
Mittelbeschaffung:
Wir waren den vielen Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank und für ihre Treue verpflichtet. Anlässe, an welchen geladene Gäste direkt von unseren Aktivitäten erfahren, sind aus unserer Sicht hilfreich. Die Homepage wird aber aus Zeit- und Kostengründen nicht mehr bedient werden. Für die Mittelbeschaffung werden wir uns in Zukunft auf informative Nachtessen und Konzerte mit uns nahestehenden Künstlerinnen und Künstlern in den nahegelegenen Kirchen fokussieren.
Das von der Raiffeisen Bank Leimental Oberwil gemäss Vorgaben des Stiftungsrates verwaltete Vermögen betrug Ende 2024 CHF 4‘047.72. Der vom Stiftungsrat verfolgte Ansatz zur Verwaltung des Stiftungsvermögens ist nach den Vorgaben eines Kontokorrentkontos gegeben.
Der alte Stiftungsrat mit Andy und Claudia Bruggmann zusammen mit Marlène und Urs Herzog wird seine Aktivitäten vorerst fortführen. Dies im Wissen, dass die Bedürfnisse vor Ort nach wie vor gross sind.
Für Ihre grossartige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Sie werden gegen Jahresende wieder von uns das Neueste erfahren.
Allgemeines:
Auch das Jahr 2023 war für uns schwierig, mussten wir doch Verpasstes in Kleinstarbeit nachholen. Immerhin kam es wieder einmal zu einem Projektbesuch, dieses Mal im Südwesten Ugandas. Im Rahmen einer Ugandareise führte uns eine Kollegin bereits im Februar 2022 zu einer weit abgelegenen kleinen Schule. Die Lehrerin Jacinta Agonzibwa zeigte uns ihre Bedürfnisse, wie: leere Bibliothek, heruntergekommene Toiletten, Unrat auf dem gesamten Schulgelände, und sie äusserte den Wunsch nach einem Desktop. Mit Hilfe lvon ugandischen Freunden haben sich dann ihre Wünsche konkretisiert und unsere Stiftung durfte ihr bei der Umsetzung ihrer begründeten Wünsche entgegenkommen. Zudem waren wir mit zahlreichen Vertreter*Innen diverser Projekte in Kontakt. Unsere treuen Freunde haben uns weiterhin unterstützt. Anfang November durften wir mit unseren langjährigen Freunden Claudia und Andreas Bruggmann erneut wieder einmal ein Spendennachtessen organisieren: Ein sehr grosser Erfolg, der den zahlreichen Gästen zu verdanken ist. Der Zug ist wieder unterwegs und führt uns erneut zu Projekten, die wir persönlich kennen.
Afrika
Burkina Faso:
Die Zusammenarbeit mussten wir wegen unterschiedlicher Ansichten leider einstellen – ich habe bereits vor einem Jahr Ähnliches berichtet.
Südsudan:
Der ehemalige Dorfpfarrer von Biel-Benken, Hans Tontsch, unterstützt und besucht regelmässig ein kirchliches Projekt im krisengeschüttelten Südsudan. Ihm ist es ein echtes Anliegen, den Waisen vor Ort zumindest einmal täglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Diese Art gezielter Projektarbeit unterstützen wir regelmässig sehr gerne weiter.
Uganda:
Die beiden Schwerpunkte «Gesundheit von Mutter und Kind», resp. «Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene» liegen mir am Herzen. Unsere Stiftung kann dabei helfen, etwas Nachhaltiges beizutragen. Während meiner Rotaryreisen durfte ich immer wieder Orte der Not besuchen, so z.B. das grosse Flüchtlingslager in Nakivale (170km2, 140’000 Flüchtlinge mit einer Grosszahl an Kindern). Dort konnten wir bei Nahrungsmittelknappheit regelmässig einen Beitrag zur Mittelbeschaffung der wichtigsten Nahrungsmittel leisten und Material für Reparaturarbeiten an Häusern (Dach über dem Kopf) zur Verfügung stellen. Auch der Kauf eines Backofens hat Wunder bewirkt, können doch täglich 3 mal 10 Kinder lernen wie man Kekse und Kuchen herstellt und die dann auch verkauft werden können. Auch das ein wichtiger Schritt für das spätere Leben. Eben am 28.11. durfte ich dank einer äusserst grosszügigen Spende an unsere Stiftung «we.-help» einen Kooperationsvertrag mit einer auf Wasserversorgung spezialisierten Firma (https://galiwater.com/) und Freunden aus Bewajja (https://www.facebook.com/p/Samaritan-school-100077936542627/?locale=af_ZA) unterzeichnen. Ziel ist es, der dortigen Bevölkerung, v.a. Kinder in der nahe gelegenen Schule Trinkwasser und auch Wasser für die Kulturen und damit zur Gemüseproduktion, zur Verfügung zu stellen. Weitere Projekte sind in Evaluation. Eine Vertrauensperson aus Bewajja zeichnet verantwortlich für den geordneten Finanzfluss und Projektablauf vor Ort.
Mittelbeschaffung: Wir sind den vielen Freundinnen und Freunden unserer Stiftung speziell auch in diesem Jahr zu grossem Dank für ihre Treue verpflichtet. Die Homepage – bis jetzt aus Zeit- und Fachwissensgründen nicht aktiv bearbeitet! – wird noch in diesem Jahr 2023 mit eindrücklichen Photos zum Leben erweckt werden. Leider fanden auch keine Konzerte statt – auch hier werden wir im neuen Jahr wieder aktiv; die Primgeigerin des Kammerorchesters Basel, Julia Schröder-Zihlmann, wird uns wieder unterstützen. Als Biel-Benkerin ist sie dazu prädestiniert. Wir hoffen auf zahlreiche interessierte Zuhörerschaft in den Kirchen von Oberwil und Biel-Benken im April kommenden Jahres.
Die Aussichten der Stiftung sind wieder positiv zu werten. Informationsabende im Restaurant Heyer sollen eingeführt werden, um die kleine Stiftung mit Sitz in Biel-Benken hochleben zu lassen. Der neu zusammengesetzte Stiftungsrat mit Andy und Claudia Bruggmann zusammen mit Marlène und Urs Herzog freuen sich, Sie im neuen Jahr mit neuen Projekten bekannt zu machen.
Für Ihre grossartige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir eine Frohe Advents- und Weihnachtszeit und einen friedvollen Rutsch in ein hoffentlich gesundes und sonniges 2024.
Auf Grund der Arbeit von Urs Herzog in den Jahren 1981 – 1983 als Chirurg in Bafang, hat sich eine Freundschaft zwischen Marlène Herzog und der Frau des Kochs ergeben. Aus Dankbarkeit hat die Frau – Christine – die letztgeborene Tocher Marlène getauft und Marlène Herzog ist Patin geworden. we-help unterstützt die ganze Familie bei der Selbstversorgung und Ausbildung der Kinder.
Bafang, ein Ort im Land des Stammes der Bamileken, liegt ca. 300 km von der Hafenstadt Douala entfernt, im Landesinnern. Eine afrikanische Kleinstadt mit ca. 80’000 Einwohnern, die vorwiegend dem lokalen Handwerk und der Landwirtschaft nachgehen. Das Hôpital „Ad Lucem“ mit seinen ca. 400 Betten ist ein wichtiger Arbeitgeber. Urs hat dort in den Jahren 1981-83 als Chirurg und Gynäkologe/Geburtshelfer gearbeitet. 20 Jahre danach besuchten wir die Stätte des Wirkens gemeinsam mit den Kindern und konnten so alte Bekanntschaften neu aufleben lassen und neue Freunde gewinnen.
Die Frau des Koches Bonaventure, Christine Yamaga und ihre Familie, lernten wir anlässlich dieses Besuches 1996 näher kennen. Damals hat Christine ihre zuletzt geborene Tochter auf den Namen Marlène getauft – für uns eine Art Verpflichtung, aber auch Freude und Dankbarkeit. Regelmässige Briefe und Fotos liessen uns – wohl aus der Ferne – teilhaben am Leben dieser afrikanischen Familie. Leider ist Bona, wie wir ihn nannten, an einer heimtückischen Krankheit verstorben und hat seine Frau mit sieben Kindern zurückgelassen. Der Kampf ums Überleben begann. Wir durften aus der Ferne die Familie unterstützen mit einem Batzen und auch regelmässigen kleinen Paketen, die das Ziel immer erreichten. Die vaterlose Familie war dankbar, dass wir für die Schulgelder aufkamen.
Um sich über Wasser halten zu können, braucht eine Familie auch Land zum Bebauen. Eines Tages beschlossen wir, ein an das Wohnhaus angrenzendes Stück Land für die Familie zu kaufen. Gleichzeitig stand auch die Renovation und Überdachung der Küche an. Eine für die Familie allein nicht erschwingliche Aufgabe. An einem runden Geburtstag von Marlène hiess die Devise: Statt Geschenke ein Beitrag an das Projekt Bafang. Mit den eingegangenen Spenden konnten wir so für Christine und ihre heranwachsende Kinderschar das Land kaufen und auch noch die Küche sanieren. Die Dankbarkeit war unermesslich und das Überleben mit eigener Pflanzung garantiert.
Ist die Schulzeit um, so beginnt die Berufslehre. Nach bestandenen Aufnahmeprüfungen konnten die älteren Kinder eine Lehre als Krankenschwester, Schneiderin und Techniker beginnen. Auch hier haben wir – dieses Mal auch mit der grosszügigen Unterstützung der Institution „we-help“ – helfen dürfen: Die Ausbildung von Larine zur Schneiderin wurde ermöglicht; sie ist noch in Ausbildung. Doris, die älteste Tochter, welche eine Lehre als Krankenschwester absolvierte, hat ihre Prüfung mit Bravour bestanden. Eric, der älteste Sohn ist noch im Technikum, die andern 4 Kinder noch in der Schule.
Jedes Kleid wird als Skizze entworfen, koloriert und hergestellt.
Die Kleider die entstehen sind elegant und naturgemäss auch sehr farbig.
Im Jahr 2010 haben drei der Kinder folgendes erreicht:
Doris hat mit Erfolg die Ausbildung als Krankenschwester im Hôpital Ad Lucem in Bafang abgeschlossen und kann damit ihre Zukunft aufbauen. Larine wird ihre Kenntnisse als Schneiderin nutzen können, arbeitet aber zurzeit als Köchin und verdient im Moment so ihr Brot. Eric hat nach erfolgreichem Abschluss eine Stelle als Techniker in einem Baubüro in Yaoundé erhalten und ist laut letzten Berichten darüber froh und glücklich.
Inzwischen ist auch das jüngste der sieben Kinder, Marlène, in der Schule. Sie besucht eine katholische Missionsschule in Bafang, an der in Englisch und Französisch unterrichtet wird. Diese Schule ist besser als die Staatsschulen. Sie ist eine gute Schülerin und fühlt sich dort wohl. Weil sie gross gewachsen ist, spielt sie neuerdings auch Basketball. Die Gebühren für die Schule betragen CHF 635.- im Jahr. Ihr Wunsch, Ärztin zu werden ist zu hoch gesteckt, da in Kamerun der Numerus clausus herrscht und sie ohne Unterstützung einer Persönlichkeit keine Chance auf einen Studienplatz hat. Wir haben Christine, der Mutter von Marlène gesagt, dass es für ein Mädchen in Kamerun auch andere Berufsmöglichkeiten gibt und dass auch bei uns nicht alle Kinder studieren können. Dies wurde von der Mutter gut verstanden und sie würde sich sehr freuen, wenn wir Marlène bis zum Abschluss einer Berufsausbildung unterstützen würden. Dies werden wir auch tun.
Dank regelmässigem Briefverkehr sind wir über die familiären Ereignisse informiert. Auch der Erfolg in der Schule und die Freizeitgestaltung werden und immer wieder mtigeteilt. So können wir am Leben dieser Grossfamilie teilhaben. In Briefen und Karten zeigt sich die Dankbarkeit der jungen Marlène. Marlène macht Fortschritte. Sie und ihre Mutter haben uns ausführlich über die aktuelle Situation in ihrem Leben berichtet. Marlène hat einen langen Brief geschrieben – für uns erstaunlich – in Englisch, obwohl die Landessprache französisch ist. Sympathisch, die Anrede an mich, ihre Patin, als „Dear Mother“.
Das Zeugnis hätte etwas besser ausfallen können. Ihr Wunsch, Ärztin zu werden, wird wohl Hoffnung bleiben. Aber mit einem guten Schulabschluss wird sie ihr Leben meistern können.
Persönlich hat sie sich vom Kind zu einer attraktiven, jungen Dame entwickelt, die wohl lernen muss, sich zu behaupten. Unser Rat, sich auf eine seriöse schulische Ausbildung zu konzentrieren, wird ihr helfen, sich als Frau behaupten zu können.
Die Bolivianerin Arminda Mercado lebt schon lange in der Schweiz und erteilt Spanisch Unterricht. Zurzeit weilt sie bei ihrer Familie in Bolivien und wählt junge, interessierte und arbeitswillige Menschen aus, die von einem Stipendium für die Ausbildung profitieren könnten.
Arminda Mercado ist Mitbegründerin des Comité Educacional Pro Santa Cruz / Bolivien. Seit über 30 Jahren unterstützt das Comité die Ausbildung von Jugendlichen in den Gemeinden Naicó und Santa Cruz. Um die Landflucht zu verhindern, werden auch Lehrer aus- und weitergebildet. Hauptsächlich werden aber Stipendien an Jugendliche erteilt, die z.B. in der Landwirtschaftsschule ihren Beruf erlernen können. Auch für Nachdiplome an der Universität wird finanzielle Unterstützung erteilt. Es wird Wert darauf gelegt, dass auch junge Frauen von diesen Stipendien profitieren können. Alle diese Unterstützten lassen ihr Wissen der Region zu Gute kommen.
Frau Mercado ist zurzeit in ihrem Heimatland und sucht junge, interessierte und arbeitswillige Menschen, die für ein solches Stipendium in Frage kämen.
Die Stiftung we-help hat ihr zugesagt, die Kosten für die Ausbildung einer oder eines Jugendlichen zu übernehmen. Sobald sie wieder in der Schweiz ist, werden wir mit ihr die möglichen Kandidaten durchgehen und unseren Entscheid treffen. Arminda hat uns ihr Stipendienprojekt persönlich vorgestellt, sowie die von ihr ausgewählten Kandidaten. Wir sind glücklich zwei jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen.
Cinthia Patricia wurde im Alter von sieben Jahren in ein Heim gebracht. Sie hat keinen Kontakt mit ihren Eltern und lebt jetzt mit einer Schwester zusammen. Ihr Wunsch ist, etwas zu lernen, anderen Leuten zu helfen und ein besserer Mensch zu sein. Zurzeit hilft sie im Heim mit kochen und putzen. Ihre Ausbildung zur Hilfskrankenschwester dauert zwei Jahre.
Rodrigo möchte Landwirt werden, aber seine Eltern können diese Ausbildung nicht bezahlen. Er arbeitet jetzt schon auf einem Hof um seinen Eltern finanziell zu helfen. In seiner Freizeit verdient er noch zusätzlich Geld als Chauffeur und – weil er sehr kräftig ist – als Magaziner. Seine Ausbildung zum Landwirt dauert drei Jahre.
Über das Comité Educacional pro “Santa Cruz“ www.prosantacruz.ch werden wir laufend über die beiden Stipendiaten informiert.
Im Mai 2011 haben wir beschlossen Rodrigo die Ausbildung zum Landwirt zu ermöglichen. Vor kurzem hat er uns einen Brief geschrieben, in dem er sich für unsere Unterstützung bedankt. Das dritte Semester hat er mit Erfolg abgeschlossen, was uns natürlich freut.
Rodrigo scheint mit den mächtigen Zebu-Rindern zurecht zu kommen.
Cinthia Patricia aus Santa Cruz hat ihre Ausbildung zur Hilfskrankenschwester ebenfalls erfolgreich beenden können und arbeitet jetzt in ihrem Beruf.
Auch Rodrigo hat seine Lehre als Landwirt beendet. Er hat als Landwirt gearbeitet, um Geld zu verdienen und will nun noch einen Master-Abschluss an der lokalen Hochschule absolvieren.